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Über die Sklavin

Nun sitze ich hier und soll eine Selbstdarstellung schreiben.

Was schreibt man so über sich selber, wenn einen der Herr sogar noch besser kennt, als man sich selbst? Ich fange mal bei den leichteren Dingen an, dem Äußeren:

Größe: 164cm
Gewicht: etwa 53kg
Haarfarbe: ständig eine andere und mittlerweile ein Durcheinander und nun (Ende 2005) wieder schwarz und Mitte 2006 sind sie rot. Tja und Ende 2006 waren sie im Winter wieder schwarz und nun ist Mitte 2007 und sie sind wieder rot und nun kann ich endlich sagen: Im Winter schwarz und im Sommer rot!
Augenfarbe: Durch ein grau/ blau und ein paar gelben Sprenkel in der Mitte, ergibt sich ein grün
Halsumfang: 32cm
Alter: 28, aber das ändert sich jährlich ;o) (Stand 2009)

Ich bin eine Sklavin und mein Herr behandelt mich 24/7 als solche und bestimmt mein gesamtes Leben. Neuerdings macht er Fotos von meinem verstriemten Popo! Ich hatte Jahre Probleme mich in das Bild einer Sklavin einzufinden und ja ich schreibe bewusst Sklavin und nicht Sub, denn ich finde das Sub etwas harmloseres ist als eine Sklavin, etwas verspielteres und mit spielen hat es bei uns wenig zu tun, denn wir leben es und das spielen hörte schon lange auf.

Marcus konnte mich nicht greifen, wenn ich nicht wollte, dann versuchte er es mit vielem Mitteln und schaffte es nicht. Eine Freundin meinte mal zu mir, du musst es schon auch selber wollen, dann wird das schon und dennoch, mein Widerwille, meine wie ich dachte Renitenz, mein Stolz waren übermächtig und wir kamen nicht sehr weit und es ging nicht sehr lange gut, aber aus den falschen Gründen wie ich nun weiß!

Als Marcus am 13.04.2008 abends zu mir meinte, ich würde meine Hiebe die ich nun bekommen würde, doppelt abgerechnet bekommen, wenn ich bis zum Ende durchhalte ohne angebunden oder fixiert zu werden, war das ein Geniestreich!

Wir wussten zu dem Zeitpunkt beide nicht das es bei uns den Teufelskreis löste, doch so war es, denn es lag wirklich an der Freiwilligkeit, aber auch hier um einiges extremer als ich mir vorstellte, denn nur wenn alles, wirklich alles freiwillig passiert, ergibt es einen Sinn für mich, erst dann kann ich so leben! Damit meine ich auch das ich garnicht angebunden werden möchte, dass ich garnicht fixiert werden möchte! Und seit dem geht alles so einfach und schön und fließend, ich bin bestimmt der glücklichste Mensch auf Erden!

Mit dem Stolz hat es auch viel mehr zu tun als ich bisher dachte. Ich nahm an mein Stolz steht mir im Weg und verbietet mir meine devote Ader, aber total daneben, nur wenn ich freiwillig etwas erdulde oder freiwillig auf den Schmerz warte, kann ich doch stolz auf mich sein, denn angebunden geschlagen werden kann jeder, dass ist nicht weiter schwer, aber zu wissen, er kann nun vollkommen durchziehen und dir die Hölle auf Erden bereiten und dennoch den Po zu präsentieren ist doch eine Herausforderung und darauf bin ich jedes mal wieder von neuem stolz, bei jedem Hieb ein bisschen mehr.

Natürlich ist fesseln nun nicht vollkommen reizlos für mich, aber dann sollte es einen gewissen Rahmen haben. Ich mag es an der Leine geführt zu werden und Bondage ist die beste Meditationsübung überhaupt! Aber gehauen wird nur noch frei, damit meine Seele sich auch frei fühlt und voller Vertrauen ist.

Und das auch noch jeden schönen Abend!!!




Wie alles begann:


Mit 19 Jahren entdeckte ich SM und DS und so weiter, durch ein Telefonat, bei dem mir knallhart in den Hörer gesagt wurde: "Du bist eine Schlampe!" Nach meinem empörten Nachfragen wurde es mir länger erläutert, aber die Kurzfassung lautete soviel wie: "Du bist devot." Mit dieser Information traute ich mich ins Internet und probierte so einiges aus. Ich las mich auf vielen Webseiten durch, war in ein paar SM Chats und so weiter. Wenige Wochen später hatte ich meine erste Session, welche voll daneben ging. Meine darauf folgenden Sessions waren kaum besser und kurz bevor ich schon meinte, es gäbe in der Szene keine vernünftigen Tops/ Doms, lernte ich SirStiev kennen, den ich eigentlich nur wegen dem Sir im Nick ansprach. Was darauf folgte gehört wohl eher in den Darstellungsbereich von "Wir über uns" und in mein Tagebuch.

Meine Neigung ist mittlerweile klar definiert. Ich bin eine Sklavin und werde von meinem Herrn so behandelt, misshandelt, benutzt und genommen. Durch meine Kleiderregeln, Verhaltensregeln und Abstrafungen,zeigt er es mir im Alltag und auch sonst immer und durch Dankbarkeit, Zärtlichkeit, Wollust meinerseits und bekommt er die totale Hingabe.

Ich lebe gerne nach meinen Regeln und versuche sie so gut wie möglich einzuhalten. Natürlich habe ich auch mal schlechte Tage, aber wir sind eben auch nur Menschen und Marcus geht darauf wunderbar ein, ohne meinen Status zu verleugnen.

Ich mag Schmerzen, aber Demütigungen sind deutlicher und tiefer. Erniedrigungen zum Beispiel helfen mir, mich in meiner Rolle zurecht zu finden und mich unter zu ordnen. Ja ich gebe es zu, manchmal provoziere ich auch, einfach nur um zu testen ob und welche Konsequenzen daraus entstehen. Insgesamt würde ich mich als einen netten Menschen betrachten, der immer offen und ehrlich die Meinung sagt, auch wenn sie verletzend ist und immer für andere da ist.

Falls mir irgendwann mehr einfällt, schaut einfach nochmal nach, es wird dann hier stehen.


Wer mit mir Kontakt aufnehmen möchte kann das entweder über ICQ 56720204 oder Yahoo als Mail oder Messi Subbenhuhni


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Zuletzt geändert: 10.03.10 | © 2004 - 2012 by ds-extrem.de | Druck Version