Neues Kapitel
Wer am Ende ist, kann von vorne anfangen, denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite. -Karl Valentin- Wie ich bereits befürchtet hatte, nahm mein Traumjob schnell meine gesamte Zeit, Aufmerksamkeit und Energie in Anspruch. Morgens bereitete ich mein Frühstück und das Essen für die spätere Pause vor, fuhr zur Arbeit und kam abends erschöpft und mit Muskelkater nach Hause. Meist war ich hungrig, hatte keinerlei Lust mehr zu kochen und wollte eigentlich nur noch ins Bett fallen. Monsieur war darüber nur mäßig begeistert, auch wenn es ihn gleichzeitig freute zu sehen, wie viel Spaß mir die Arbeit machte und dass ich endlich genau das tat, was ich liebte. Leider entging das auch meiner Vizechefin nicht, deren narzisstische Art und mangelnde fachliche Eignung ebenso auffällig waren wie ihre unterschwellige Verbitterung. Für sie war der Job offensichtlich nie Berufung, sondern lediglich Mittel zum Zweck. Mein Chef erkannte schnell, dass ich ein gutes Gespür für Kunden hatte, leic...