Montag, 28. Oktober 2019

Mein Platz




Heute war ein wirklich schöner Tag :)

Er begann schon schön!

Ich wurde geweckt, grummelte, murmelte und hatte *zack* schon was in mir und wenn man mit einem wirklich guten Orgasmus in den Tag startet, kann es nur schön werden.

Dann kümmerte ich mich um das Frühstück und hinterher durfte ich raus. Er fuhr in eine mir fremde Stadt, setzte mich quasi in der Innenstadt aus und ging arbeiten.

Ich fand unter anderem einen schönen Buchladen und kaufte ein Buch, was ich schon 5 Jahre auf dem Schirm hatte (siehe Bild) und bekam keinen Ärger :)

Dann sammelte er mich wieder ein und wir fuhren etwas essen und ich ging ein wenig shoppen. Er sammelte mich abermals ein und wir fuhren zurück.

Zuhause, als alles verstaut war, setzte ich mich auf meinen Platz, (siehe Foto) schaute einen Film und wurde prompt mit einem Brot belohnt, welches in kleine Happen geschnitten war und von ihm gefüttert wurde und mich sehr freute. Er setzte sich zu mir und ich genieße seine Nähe sehr. Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein.

Mein Bodenkissen ist genial! Es ist mega bequem! Man kann sich einkuscheln, anlehnen und auch lümmeln, was auf dem Boden ohne eher schwierig ist und wenn man mag, kann man sich hinlegen und den Kopf auf eine der Lehnen ablegen. Perfekt für Sklavinnen in Bodenhaltung!

Im Moment sitze ich in meiner Ecke zum Schreiben, in einem Sessel und es fühlt sich falsch, nicht so schön, nicht so gut an, aber hier habe ich alles an einer Stelle und gleich gehe ich wieder auf meinen Platz :)


Enden wird mein Tag wahrscheinlich in Ledermanschetten, mit einer Kette am Fuß, vielleicht, wie vergangene Nacht mit einer Kette die am Bett befestigt ist und durch beide Fußmanschetten läuft. Meine Hände waren mit einem Doppelkarabiner befestigt und vorher hätte ich angenommen, es sei unbequem, allerdings störte es mich gar nicht. Ich schlief wie ein Stein, bis ich geweckt wurde und getröstet, mit einem schönem Orgasmus und somit guten Start in den Tag :)


Donnerstag, 10. Oktober 2019

Gehorchen nervt!

Heute war ich muffig, weil ich eine Aufgabe bekam, die ich nicht machen wollte und dann sagte ich, ich würde es nicht machen.
Er war arbeiten, ich zuhause und dann brodelt es in mir: ich will es wirklich nicht tun, ich habe keine Lust darauf, aber Lust ist egal, wenn man Sklavin ist, aber er behandelt mich dauernd nicht wie eine Sklavin, also muss ich es auch nicht tun?

Das ist der Punkt!

Ich kann mich nicht nicht wie eine Sklavin verhalten, weil ich eine bin und ich habe es mal wieder nicht ausgehalten, nicht durchgehalten, mich nicht daran zu halten, weil das schlechte Gefühl was ich bekomme, wenn ich mich nicht an etwas halte, nicht ertrage und mir bisher dann das, was ich zu tun habe, leichter fällt, als dieses miese scheiß Gefühl!

Aber es nervt, nervt, nervt!

Ab und an sagt dann jemand im SMC oder sonst wo, wie brav ich bin und wie gut erzogen, aber das stimmt nicht!

Das ist keine Erziehung, das bin ich! So bin ich! So ist meine innere Sklavin!

Sie duldet keine Verweigerung usw.

Erziehung bekomme ich im Moment zB keine. Ich weiß was sich gehört und versuche mich daran zu halten.

Ich sollte einen inneren Herrn haben, der mir ins Ohr flüstert, was mein Herr erwartet, sich wünscht, sich vorstellt, wenn mein echter Herr nicht da ist, oder nicht reden kann, oder oder oder, aber die Wahrheit ist, da mein Herr mir so gut wie nie sagt, was er sich wünscht, vorstellt, haben will, habe ich lediglich eine innere Sklavin, die eine gewisse Ahnung, eine gewisse Vorstellung davon hat, was sich ein Herr wünschen, vorstellen und haben möchte.

Dennoch beschwert sich dann mein Herr, ich würde die falschen Dingen tun.

Korrigieren tut er nicht, er sagt dauernd was falsch ist, nicht was richtig ist und so soll ich dann einen inneren Herrn haben, der mir vorsagt was richtig ist?

Funktioniert nicht.

Also habe ich weiterhin meine innere Sklavin die scheinbar vieles falsch macht, obwohl sie sich an die Regeln und Anordnungen usw hält.

Ziemlich frustrierend.

Aber ich halte daran fest, versuche es, gebe mir Mühe, zum Scheitern verurteilt.

Vielleicht habe ich ja mal einen Glückstreffer.

Ich kann nicht ohne DS, ohne TPE, auch wenn es manchmal ein Alleingang ist...


Die Lust meines Herrn






Die Lust meines Herrn ist wie ein Sog.

Kleinste Impulse genügen mir bereits, und sei es nur ein leises Stöhnen seinerseits, wenn er mich fingert, so pusht es mich direkt in seinen Strudel, reißt mich mit und ich will ihm meine Lust schenken, so sehr wie er sie verdient hat, noch mehr geben, ihn auch mitreißen und ihn auch so weit von seinen Kopfgedanken los bekommen, so dass wir gemeinsam einfach nur noch fühlen, nicht mehr denken, nur noch Lust sind und hemmungslos und einem alles andere scheiß egal wird.

Kennt ihr das?
Wenn einem wirklich vor Geilheit alles egal wird?
Wenn einem egal ist wo man ist, wer da ist, ob es moralisch ok ist, Hauptsache es treibt einen weiter, Hauptsache es macht einen an und die Welt um einen herum verschwindet?

Genau dieser Punkt, bei dem einem alles andere vollkommen egal ist, dieser Punkt ist die pure Essenz des Lebens!

Wenn man ihn einmal erreicht hat, will man immer wieder dahin, aber leider ist das nicht so einfach möglich.

Ich schweife ab, ich soll über die Lust meines Herrn schreiben.

Die Lust meines Herrn treibt mich an, reißt mich mit, lässt mich ehrgeizig werden, weil ich ihm alles geben will, weil ich ihm alles zeigen will, weil ich in seinen Augen vollkommen sein will und weil ich vollkommen besessen werden möchte.

Wenn er fester in meine Haare packt, fester zustößt, nicht mehr darauf achtet, ob es mir zu sehr weh tut, wie es mir dabei geht, angespornt von meinen Schmerzenslauten und seiner Macht über mich, was kann man mehr geben? Was kann man mehr wollen?
Ich liebe seinen Willen, ich liebe es, wenn er nicht auf mich achtet, nur seinem Willen, seiner Lust folgt und ich nur das Werkzeug dafür bin, nur das Ding, das ihm seine Lust ermöglicht, dann gehe ich vollkommen auf und will ihm noch mehr geben, es gibt da keine Grenze, eher schaukelt man sich gegenseitig hoch und erreicht, den oben beschriebenen, unbeschreiblichen, diesen einzigartig vollkommenen Moment, der alles rechtfertigt, alles ermöglicht und so wertvoll ist, der einen verbindet, wie sonst nichts und ...

... man ich schweife wieder ab, man sollte mir nicht im notgeilen Zustand solche Aufgaben geben...

Wobei, eigentlich ist doch alles schon gesagt? Was fehlt?

Die Lust meines Herrn ist ein Sprungbrett für uns beide, hebt uns in den Himmel, in andere Dimensionen und immer weiter, höher, bis? Ja bis? Ich glaube, da gibt es keine Grenze, keine Einschränkung, man kann kreativ sein, neue Dinge ausprobieren, neue Sachen erleben, es gibt immer Möglichkeiten, wenn man will :)

Maaaan, was bin ich froh, wenn er später zurück ist und hoffentlich ebenso dringend einen guten Orgasmus braucht wie ich und ein wenig Zeit und Mühe investiert, wobei meine Lunte heute schon brennt und nicht lange brauchen wird...



Mittwoch, 25. September 2019

Züchtigung





Mein Herr schlägt mich häufig, züchtigt mich aber selten.


Er ist sadistisch und genießt meinen Schmerz mit allen Sinnen, jedoch straft er mich selten, da es ehrlich gesagt auch nicht so oft einen Anlass gibt.


Gestern war es hingegen mal wieder so weit.
Ich durfte/sollte mit meinem Freund, der auch ein Dom ist, telefonieren. Meinem Herrn ist wichtig, dass ich soziale Kontakte pflege. Mein Herr selber musste noch auswärts arbeiten und so ging ich telefonierend, spazierend heim und bemerkte beim Gespräch, was mir alles fehlt und empfand es so, dass alles was ich so als Sklavin mache, verpufft und nicht bemerkt wird. Dass mir alles wieder zu soft und weich und flauschig ist und nein, ich empfinde dann keine Dankbarkeit, sondern es stört mich. Ich bin eher so Fraktion Aschenputtel, nicht Prinzessin.

Also blieb ich kurz vor unserem Zuhause hängen, setzte mich auf ein Mäuerchen und telefonierte weiter, statt zuhause zu kochen und seine Rückkehr vorzubereiten.

Dann ging ich auch noch weiter und ignorierte seinen Anruf, wobei der Herr am Telefon vollstes Verständnis hat, wenn ich sage: "Oh, mein Herr ruft gerade an." er hätte sofort das Gespräch beendet, aber statt dessen sagte ich nichts und ignorierte den Anruf.

Als mein Herr dann zuhause meine Abwesenheit bemerkte, schaute er wo ich mich gerade herum treibe (was machte man früher ohne GPS?) und stand vor mir, sauer, mit ganz schrecklicher Laune.

Wir gingen heim und noch vor der Haustüre drückte er mich auf den Boden und schimpfte mich aus, was mir einfallen würde, warum ich das täte, was das solle.

Ich erklärte ihm auch, mir fehlt einfach zu viel! Ich habe kaum Struktur, kaum Halt, kaum Regeln, kaum irgendwas!
Dann gingen wir hoch und dort ließ er mich nicht in meine Ecke, sondern drückte mich abermals auf den Boden und diskutierte weiter mit mir und gab mir Recht, es sei wirklich zu bequem und er wird mir manches wieder wegnehmen.

Die Nacht verbrachte ich angekettet in meinem Hundebett und heute morgen bekam ich meine Strafe.

Bei Kleinigkeiten, wo ich extra nur ein wenig herumgestänkert habe, bekomme ich auch kleine lustige Strafen, wie zb einen Film schauen, den ich hasse, Musik hören, die ich nicht ausstehen kann und ähnliches.

Diesmal hatte ich es aber übertrieben und so bekam ich die Stahlgerte zu spüren.

Man merkt genau den Unterschied, ob man geschlagen wird aus Lust heraus, zum Lustgewinn, oder als Strafe. Es ist schwer in Worte zu fassen.

Wenn es ihm Lust bereitet, kann ich wenigstens etwas positives daraus ziehen und seine Lust steckt mich an, aber Strafe ist härter, ich werde nicht wirklich berührt dabei, obwohl es mir sehr wichtig ist, dass man mich berührt, Hautkontakt dabei hält und man merkt, es macht meinem Herrn auch nicht so recht Freude, auch wenn er es für notwendig hält.

Zusätzlich bekam ich einige Hiebe, weil ich mich heute morgen ungefragt aufs Sofa gelegt hatte und eingeschlafen bin. Alarmiert von meinem Schnarchen, kam er nachsehen und deckte mich sogar zu, was ich ihm als Schwäche auslegen wollte, wobei er mich korrigierte und erklärte, ich sei nunmal müde und brauche meinen Schlaf, später bekomme ich meine Strafe.

Die bestand eben aus mehr Hieben.

Ich bin nicht maso, egal wie oder warum er mich schlägt, es macht mir keinen Spaß, es tut einfach scheiße weh und wenn ich dann keinen Körperkontakt bekomme und seine miese Laune spüre, ist es wirklich viel schlimmer, aber es gibt einem auch eine Grenze, eine Konsequenz, die mich nährt, gut tut und wichtig ist.

Ich brauche Grenzen, ich brauche Struktur um Halt zu haben, um mich wohlfühlen zu können, somit bin ich ihm dankbar dafür und ehrlich gesagt, so hart schlug er auch nicht.

Es war ein wichtiger Moment, in dem ich meinen Platz zurück bekam und mir quasi verdeutlich wurde, wo ich stehe, was meine Aufgabe ist, wem ich gehöre und was in meinem Leben die höchste Priorität hat.



Sonntag, 22. September 2019

Beidseitiger Stolz





Heute Morgen bzw Mittag, als wir wach wurden, war mein Herr sehr lustig drauf. Er wollte mich mal ordentlich benutze und leitete es mit einer mini kleinen Wartung ein, also hatte ich einen kleinen Orgasmus, weil ich dann den richtigen Fokus habe, sagt er.

Mein Herr machte dann eine Pornoseite auf und ich durfte nicht schauen, sondern sollte anhand der Geräusche erraten, was er schaut. Als ich es umgekehrt versuchte, fand ich kein gutes Video, weil ich offen gestanden nie großartig Pornos schaue, weil mein Augenmerk eher auf die unwichtigen Dinge gelenkt wird und ich es nicht erotisch finde.

Jedenfalls ein wenig angeheizt ging es weiter.
Wenn ich geschlagen werde, bin ich nicht gefesselt oder angebunden, ich könnte mich wehren, abwehren, weglaufen, alles, aber statt dessen lag ich auf dem Rücken, mit gespreizten Beinen und er schlug mich dort hin. Anfangs leichter und ich versuchte jedes kleine Zucken zu unterdrücken. Konzentrierte mich darauf, meine Beine nicht zu schließen.

Schmerz ist Schmerz für mich, er bereitet mir keine Lust, ganz im Gegenteil, ich werde davon abgekühlt und bin gar nicht mehr geil.
Seine Schläge wurden härter, er erklärte mir derweil, dass er stolz auf mich ist, es toll findet, wie ich rein durch Willenskraft da liege, still halte und ertrage, für ihn ertrage.
Himmel, heute langte er aber auch zu. Klar zuckt man trotz jedem guten Vorsatz mal, aber ich ließ meine Beine durchgehend gespreizt. Dazwischen streichelte er mich sanft, was genau genommen trotzdem brannte und vermutlich eher den Sinn hatte, dass ich noch mehr hin fühle und ja nicht zu sehr in Gedanken abdrifte.
Wie er derweil neben mir liegt, sich selbst berührt, was mich normalerweise heiß machen würde, aber dann wieder der Schmerz und seine beschwichtigenden aufbauenden Worte, ein toller Kontrast!

Nein, er würde mich noch nicht ficken, es sei noch zu früh, da ginge doch noch viel mehr!
Dann wieder seine Bewegung, die schneller wird, man hofft, er wäre bald soweit, damit nicht noch mehr brennender Schmerz folgt, aber Pech gehabt, er hört auf sich zu streicheln, schlägt mich wieder, streichelt nun mich, schlägt mich, streichelt sich. Es wird egal, denn der Schmerz überwiegt irgendwann und dann ist da nur noch das Gefühl durchhalten zu wollen, für ihn durchzuhalten, damit er stolz sein kann, damit er sagen kann, er hat eine tolle Sklavin, ein tolles Haustierchen.
Wird es egal, ob er mich schlägt oder wie hart? Nein! Aber es ist ein Zwiegespräch. Eine Stimme die in mir sagt: "Du schaffst das für ihn, halte durch, gib ihm, was ihm zusteht, was er braucht!" und eine andere, die sagt: "Lass ihn bitte endlich zum Höhepunkt kommen, ich hasse den Schmerz so sehr! Bitte lass es ihm langsam genug sein." Dann aber wieder die erste Stimme: "Er liebt Dich, genießt es, kostet es aus, natürlich hat er nicht genug und Du hälst gefälligst den Mund und konzentrierst Dich auf Deine Aufgabe! Deine Aufgabe still zu halten, die Schenkel weit gespreizt und ihm zu Diensten! Mehr muss Dich nicht interessieren!"

Eine Hand beschäftigt sich zwischen meinen Beinen, die andere liegt unter meinem Rücken, seitlich an meinem Kopf vorbei und an seinem Unterarm halte ich mich fest, halte mich fest und bekomme dadurch Durchhaltevermögen und Kraft.
Ganz in mir, auf ihn konzentriert, alles andere ist unwichtig, lausche ich seinen Worten: "Ja, halte Dich an Deinem Herrn fest." Schutz suchen bei dem, der mich schlägt? Nein, das ist es nicht! Es ist Halt suchen bei meinem Lebensmittelpunkt, bei dem, der immer und jederzeit über mich bestimmt und der es in der Hand hat, was ich erleben und ertragen muss. Nicht beschwichtigend den Arm haltend, sondern Unterstützung erfahrend.

Irgendwann, ich bin schon ganz rot und hoch fokussiert, aber nicht geil, dreht er sich auf mich und stößt in mich. Sonst genieße ich diesen ersten, einen, einzigartigen Moment, jetzt verschwimmt er unter Schmerz und Freude ihm so zu gefallen. Seine Faust gräbt sich in meine Haare, ziehen kräftig daran, die Tränen, die sich leicht gesammelt hatten, werden wieder mehr, aber ich lasse mir nichts anmerken, ich bin stark, für ihn.

Er erleichtert sich in mir und ich genieße sein Pochen, lasse es nachhallen und bekomme kaum Zeit, da fordert er einen weiteren Orgasmus von mir, möchte mich hören, laut und intensiv. Fordert mich auf, spornt mich an und auch das gebe ich ihm, gebe es gerne, selbstlos und demütig, wie es ihm zusteht, wie er es verdient hat.
Die Nachbarn freuen oder ärgern sich vermutlich, wer weiß, aber mein Herr ist glücklich, ich habe Halsweh und muss das Bett neu beziehen. Wir kuscheln uns aber erst noch aneinander, genießen den Nachhall und die Entspannung, die Nähe und Geborgenheit, stolz und voller Liebe, auf beiden Seiten. Er stolz auf mich, für meine Leistung, ich stolz auf ihn, für seine.

Nun wird aber erst einmal gefrühstückt und geduscht und Bettwäsche gewaschen, wobei er heute das Frühstück vorbereitet. Einerseits freut es mich, seine Fürsorge, die Entlastung, andererseits mache ich es sonst immer, damit er keine Arbeit hat und seine Zeit sinnvolleren Dingen widmen kann.
Aber es ist sein Wille, seine Entscheidung und ja, mein Geschlecht pocht und tut noch immer weh, ist heiß und rot und verstärkt die Erinnerung und zeigt mir meinen Platz auf, mehr als meine Manschetten die bei jeder Bewegung klappern, wenn die kleinen Schlösser sich an den Ringen bewegen.


Samstag, 21. September 2019

Winter-Hamster-Einkäufe




Wir fuhren heute nach Köln und gingen, unter anderem, in den Cosmic Ware Shop :)

Da entdeckte ich diese wunderschöne, haselnussbraune, ganz lange Gerte. Eine Dressurgerte würde man beim Reitsport sagen. Liebe auf den ersten Blick, was mir bei einer Gerte noch nie passierte, da ich nicht maso bin und Schmerz, einfach nur Schmerz ist. Schmerz eine Aufgabe an mich, von meinem Herrn ist, der es genießt, wenn ich ihn ertrage, für ihn ertrage und nur für ihn.

Er gönnte sich dann auch noch eine, so eine langweilige, normale.

Dann fuhren wir noch zu einem anderen Erotik Shop und ich befummelte freudig einen normalen Gummipimmel, der da so traurig herum stand. Einmal beobachtete ich eine Frau, die wirklich mit Zollstock die Teile messen ging.
Dort fanden wir aber nichts neues.

Hungrig schlemmten wir bei Vapiano Kürbis Pasta, die lecker war und holten uns anschließend Kuchen für zuhause und dort bekam mein Herr den totalen Shopping-Wahn und bestellte meine Winterkleidung.

Meistens bestellt er zwei verschiedene Kleiderschnitte in verschiedenen Farben. So trage ich im Sommer fast ausschließlich diese Kleider und nun eben auch im Winter, plus ein Model Schuhe, in zwei Farben.

Bisher sprach mich auch keiner darauf an, dass ich immer irgendwie das gleiche an habe.

Er mag es, weil es eine Art Uniform ist. Zwar ist der Schnitt nicht wie bei einer Uniform, allerdings ist es immer das gleiche, dazu kommt noch, dass es schlichte Kleider sind, also unauffällig und weder sonderlich kurz, noch sonderlich sexy, aber auch nicht plump. Er hat einen guten Geschmack :)

Im Moment schaut er seine DVD und Blu-ray Vorräte durch und somit schauen wir sicherlich gleich noch einen Film :)

Er machte mir auch eine riesige Freude und bestellte ein Lesekissen, so dass ich bequemer auf dem Boden sitzen kann. Es lässt sich auch schwer vermeiden, wenn man mehr Zeit auf dem Boden, als auf Sitzmöbeln verbringt, denn sobald man dauerhaft keine Rückenstütze hat, bekommt man irgendwann Schmerzen. Ich bin sehr dankbar, dass er es bestellt hat, auch wenn es ein Vermögen kostet, was mich beschämt. Heute hat er viel zu viel Geld in mich investiert, ich mag das nicht, aber es ist seine Entscheidung.

Ihm gefallen die Sachen, dass ist das wichtigste.

Oh und nun hat er auch noch eine schon vorhandene Gerte aufs Sofa gelegt und die neue daneben. Mal schauen, was er vor hat.

Euch auch einen schönen, spannenden Abend :)



Donnerstag, 19. September 2019

Halt geben und Halt bekommen

Heute Morgen musste mein Herr früh raus und, es freute mich ehrlich gesagt, er schmiss mich auch aus den Federn, weil ihm ein gemeinsames Frühstück wichtiger war, als das ich noch etwas schlafe :)

Sonst macht er es lieber umgekehrt, aber mir ist so wichtig, dass er sich nimmt was er will, deshalb freut es mich, auch wenn ich wie eine unfähige Leiche am Tisch saß *lach

Dann legte ich mich noch etwas hin und stand nochmal auf, erledigte dies und das und traf ihn in der Stadt, wo wir uns einen Peanutbutter Milchshake genehmigten.

Eigentlich um etwas zu lesen setzte ich mich noch in ein Cafe, aber irgendwie schrieb ich dann mit einem Freund und einem befreundeten Herrn, so dass ich genau genommen nicht wirklich in mein Buch schauen konnte. Dann fuhr ich noch kurz einkaufen und danach Heim, um zu kochen.

Während dessen telefonierte ich mit dem befreundeten Herrn :)

Gestern Abend im Chat sprach mich ein Dom an und erklärte mir, man ist nur eine Sklavin, wenn man gebrochen wurde und der Herr einen quasi neu zusammensetzt. Es zählt nicht, dass man für seinen Herrn alles tut, weil das dann der eigene Wille wäre und der müsse weg. So in etwa? War sehr verwirrend und nicht wirklich sinnstiftend in meinen Augen.

Wenn ich alles für meinen Herrn tue und versuche auf jedes Wort zu hören, dann bin ich keine Sklavin? Weil es mein Wille ist? Weil ich selbstständig denke?

Umgekehrt fände ich es eher schwierig, wenn man ein ja sagendes Dummchen an seiner Seite hat, die nicht selbstständig denkt und von sich aus etwas tut, sondern quasi auf Befehle wartet, weil man nur dann dient?

Wenn mein Herr mir sagt, ich solle dies und das tun und ich tue es, denke mit und übertreffe seine Anforderung noch, dann finde ich es viel wertvoller, als genau an dem Punkt zu stoppen, an dem seine Anweisung endet. Positive Überraschung ist doch auch für einen Herrn toll, nahm ich bisher an :)

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und erkläre ab und an meinem Herrn, was man besser machen könnte. Also ich meine Dinge im Alltag, zum Beispiel sage ich dann: "Wir könnten ja, wenn wir da und da hin fahren, noch dort vorbei schauen, weil es auf dem Weg liegt." Was er dann daraus macht, ob er den Vorschlag annimmt, oder ablehnt, das ist wieder die Entscheidung meines Herrn, also nehme ich ihm den Willen nicht, aber vielleicht hatte er es ja nicht auf den Schirm und ist dankbar erinnert zu werden und so bin ich eben, ich bevormunde ihn nicht, sondern schaue wie man Dinge effektiver machen kann. Schade wenn manche dann so stur dominant sind und die Fähigkeiten und Vorzüge einer Sklavin unterdrücken wollen, indem sie nur einen Roboter als wirkliche Sklavin sehen.

Aber was ist schon eine wirkliche Sklavin? Hat da nicht jeder seine eigene Vorstellung von?  Wo ist die Jury die entscheidet, wer eine Sklavin ist?
Aber manche haben einen so schmalen Tellerrand, als dass sie nicht einmal erkennen können, wie sinnvoll eventuell andere handeln, sondern nur eine Schablone im Kopf haben und was da nicht durch passt, ist wertlos und gehört verändert.

Egal! Nicht mein Problem :)

Nach dem Essen legte mein Herr sich etwas hin und er mag es nicht, wenn er wach wird und ich  nicht da bin. Normalerweise schleiche ich mich trotzdem weg, wenn ich nicht selber müde genug bin und was machte er heute? Er schlief ein, hielt mich aber im tiefen Schlaf trotzdem am Arm fest!





Das veranlasste mich zu der Überschrift, denn wieder einmal wurde mir bewusst, nicht nur die Sklavin braucht Halt durch ihren Herrn, sondern der Herr ist ebenso abhängig von seiner Sklavin. Ohne einander sind es lediglich eine devote Frau und ein dominanter Mann. Nur durch das Einräumen der jeweiligen Stellung des anderen, wird man zu einem Herrn bzw einer Sklavin.

Es gibt immer wieder Frauen die schimpfen, kein Mann wäre ihnen dominant genug. Was erwarten sie? Wenn ich nicht dominiert werden möchte, kann mein Gegenüber machen was er möchte, ich fühle mich nicht dominiert, weil alles im eigenen Kopf stattfindet.

Ich muss mich also aktiv meinem Herrn unterwerfen, sonst wird das nichts.
Wenn etwas verlangt ist mein innerer Drang dem nachzukommen, weil ich ihn liebe, weil er mein Herr ist, weil meine Demut und Hingabe unerbittlich ist und ich mir nichts anderes vorstellen kann.

Gerade am Anfang einer neuen DS Beziehung gibt es so einen Punkt, wenn der Herr immer menschlicher wird, der schwierig wird, da man es akzeptieren muss. Jeder ist nicht perfekt, jeder hat seine Fehler und Macken und diese muss man akzeptieren können und ihn dennoch als seinen Herrn ansehen können. Eher fände ich es seltsam, wenn mein Gegenüber permanent durchgehend seine dominante Seite heraus hängen lassen muss, so unangebracht wie ein heraus hängender Schwanz. Das ist vielleicht mal nett, aber auch die menschliche Seite ist wichtig, wenn man als Sklavin merken kann: "Oh, jetzt kann ich meinem Herrn wirklich helfen und beistehen und ihn unterstützen!" auch eine Stütze sein, nicht nur er für mich, sondern umgekehrt ebenso und das tut gut, finde ich.

Nur anfangs ist es schwierig, das zu akzeptieren, für mich jedenfalls. Man hat so eine Art Überdom und dann bröckelt das Bild und er wird menschlicher, normaler und trotzdem die Stellung beibehalten, auch wenn er mal nicht der Überdom ist.
Jemand schrieb mir mal, ich könnte es nicht, ich würde mich immer trennen, sobald dieser Punkt erreicht ist und ehrlich, ich dachte lange darüber nach, weil genau das mir Angst machte. Welche Konsequenz würde es bedeuten? Eine reine Spielbeziehung, bei der man sich nur trifft, wenn man auf geistiger Höhe voll da ist und emotional gut da steht? Würde dann nicht etwas fehlen?

Ich habe fast zwei Jahre gebraucht um sagen zu können: "Ja, er kann machen was er will, er kann sein  wie er will, er ist mein Herr, weil nicht seine aktuelle Stimmung bestimmt ob er mein Herr ist oder nicht, sondern das Gesamtbild!" Zwei Jahre. Wow, wenn ich das lese kommt es mir schon lange vor, aber wenn ich zurück blicke, dann noch viel länger!

Ich meine, man lernt sich kennen und denkt der andere ist perfekt! Sieht keine Haken, keine Macken, nichts! Und dann kommen nach und nach hier und da Dinge ans Licht und man streitet mal und man weint mal und man hat mal eine schlimme Phase und lernt sich immer intensiver und besser kennen, natürlich ist dann dieses erste Bild nicht mehr das selbe. Und durch meine lange, kaputte Ehe habe ich auch noch viel Misstrauen in die Beziehung gebracht und einen riesigen Fluchtinstinkt, umso stolzer bin ich gerade, es trotzdem an diesen Punkt geschafft zu haben und endlich, das zweite mal in meinem Leben, die Abhängigkeit genießen zu können und zu wissen: "Ja, er ist nicht perfekt, so wie ich nicht perfekt bin, aber ich liebe ihn, weil er so ist wie er ist und er ist gut so wie er ist und ich möchte ihn nicht anders haben, weil ich ihn so kennen und lieben gelernt habe."

Und da lag ich, seinen festen Griff um meinen Arm, hing meinen Gedanken nach und den Gesprächen die ich hatte und ein wenig in meiner Vergangenheit stöbernd und habe mich dann doch weggeschlichen, als er sich bewegt hatte, um das hier zu schreiben, damit er ein wenig teilhaben kann und in meinen Kopf schauen kann und nun schleiche ich zurück zu ihm :)


Dienstag, 17. September 2019

Alltag




Das sind übrigens die neuen Manschetten. Sehr schlicht, bequem, alltagstauglich. Zwei für die Beinchen, zwei an die Ärmchen. Vergangene Nacht noch die Kette ans Bein, fertig.

Heute Morgen mussten wir recht früh aus den Federn, wobei ich dennoch darauf achtete, dass mein Herr mich kniend hinterlässt, wenn er die Wohnungstüre schließt.

Dann räumte ich ein wenig auf, machte mir leckeren Tee, setzte mich in meine Ecke und strickte an seinem Schal und schaute Dr. House.

Zwischendurch kam er kurz zurück und wir aßen ein Fleischkäsebrötchen zusammen, sehr lecker! Leider musste er dann schon wieder los und ich war kurz beim Arzt und danach ging ich in meine Ecke, lümmelte mich in meinen Sessel und fragte via Skype, ob ich bitte aufs Sofa dürfe, ein wenig lümmeln, weil ich sehr müde bin.

Leider las er es erst später und so schlief ich sehr unbequem im Sessel ein und wachte verspannt, mit Kopfschmerzen wieder auf.

Ich machte noch hier und da was in der Wohnung und gerade als ich so vor mich schredderte, kam er zurück, was praktisch war, weil ich vor dem Schredderteil gekniet habe :)

Er packte mich ein und wir fuhren etwas essen und shoppen.
Heute war ich total verschmust und brauchte ganz viele Streicheleinheiten, die ich auch bekam :)

Viel zu lange waren wir in dem blöden Shopping-Center, aber manchmal geht es nicht anders. Zurück Heim packten wir alles aus und ich schreibe nun diesen Eintrag und werde gleich mein Fake-Fell vor seine Füße legen und lesen, oder stricken, ich weiß noch nicht genau. Wenn ich Glück habe, bekomme ich ein Kissen, mit dem man bequemer auf dem Boden sitzen kann. Permanent knien funktioniert nicht, da ja die Beinchen einschlafen, aber selbst wenn man sitzt, tut irgendwann der Rücken weh, dafür gibt es Kissen :)

Oh und ich muss noch meine Liste aktualisieren, auf der steht, was ich den ganzen Tag gemacht habe. Die zeige ich ihm immer, bevor wir ins Bett gehen und ich vor ihm knie, er sitzt auf dem Bett und liest es sich durch und lobt mich :)
Dann besprechen wir noch den kommenden Tag, er gibt vor was erledigt werden muss und dann bekomme ich meine Manschetten an und darf ins Bett krabbeln :)

In dem Sinne, schlaft gut und träumt schön!




Montag, 16. September 2019

Gedanken einer Sklavin

Das erste was mein Herr morgens sehen soll, ist seine schlafende Sklavin in Ketten, die sich für ihn ausruht, damit sie bereit ist.

Das letzte was mein Herr sehen soll, bevor er zur Türe raus geht, ist seine treue Sklavin, die ihn verabschiedet, auf Knien, bereits voller Sehnsucht.

Das erste was mein Herr sehen soll, wenn er zurückkehrt, ist seine wartende Sklavin, auf Knien, die es nicht erwarten konnte, dass er heimkehrt.

Das letzte was mein Herr sehen soll, bevor er abends die Augen schließt, ist seine Sklavin in Ketten, die einen anstrengenden Tag hatte, weil sie auf ihren Herrn gewartet hat und für ihn da war, egal was er gebraucht hat. Die für ihn gekocht hat, seine Wäsche gewaschen, sein Haus bereitet, seine Einkäufe erledigt, seinen Staub gewischt, seinen Abwasch gemacht, seine Aufgaben erledigt hat. Die sich in seiner Abwesenheit bildet und alles für seine Rückkehr vorbereitet.
Die ihn auffängt, wenn er schlechte Laune hat, die ihn tröstet, wenn er traurig ist, die mit ihm lacht, wenn es ihm gut geht und ihm zu Füßen liegt, wenn nichts ist.

Das hat mein Herr verdient, weil er mein Herr ist.

Genau genommen muss er dafür nichts tun, denn er ist mein Herr.

Ich habe ihn mir ausgesucht und zu meinem Herrn gemacht. Er hat mich angenommen, mit all meinen Sorgen, Nöten und Problemen und dadurch steht ihm nicht weniger zu, als diese Sklavin zu haben.

Nicht weniger bekommt er jeden Tag und mehr kann er nicht bekommen, weil es alles ist, was ich habe und machen kann und ich gebe es gerne, ohne Kompromisse, ganz vom Herzen, voller Hingabe und Demut, denn er ist der eine, der es verdient.

Ich liebe Sie und verehre Sie, mit allem was dazu gehört, nicht nur wenn die Sonne scheint.




Stummer Diener



Das ist sein neues Schlagwerkzeug und gestern gab er es mir kurz zu spüren, auf den Hintern, was nicht weh tat und er lachte nur: "Es ist ja auch nicht für Deinen Arsch gedacht..."


Sonntag, 15. September 2019

Das Leben...

... meint es gut mit uns und wir sehen es nicht unbedingt immer.






Die Sonne scheint, es ist tolles Wetter :)
Später gehen wir spazieren, essen vielleicht ein Eis, lesen ein wenig, haben Ruhe, Entspannung :)


Mein Herr hat neue Manschetten gekauft, die sind bequemer als die bloße Kette um den Fuß zu haben.
Er macht an den Armen nun gerne eine kürzere Kette fest und die übliche an die Beinmanschette :)

Im Moment läuft alles routiniert, vielleicht zu routiniert, denn er fragt zum Beispiel nicht einmal mehr, ob ich zu viel Toilettenpapier benutzt habe, wobei ich ja so artig bin und mich trotzdem daran halte.
Auch hasse ich es alleine zu frühstücken, dennoch war er letztens früh los zur Arbeit und ich aß alleine, was ich früher nicht unbedingt gemacht habe.

Gute Erziehung?

Eher guter Wille meinerseits, denn seine Ansprüche artikuliert er irgendwie nach wie vor nicht, obwohl ich ihm mehrfach sagte, ich würde mich darüber freuen.

Letztens telefonierte ich mit einem befreundeten Herrn und dabei fiel uns auf, mein Herr sagt nicht: "Das Essen hat dann und dann auf dem Tisch zu stehen!" sondern es kommt von mir, ich sage: "Oh, dann kommst Du Heim? Gut, dann wird das Essen fertig sein."
Und das zieht sich quasi als roter Faden durch.

Ist das nun gut oder schlecht?

Es zeigt, dass ich versuche auf meinen Herrn zu achten, seine Bedürfnisse zu befriedigen und perfekt für ihn zu sein.
Keine Ansprüche haben, lässt mich danach streben genug zu tun, damit sie, die mir vollkommen unbekannten Ansprüche, erfüllt werden und dabei neige ich dazu, mich zu übernehmen, was nicht gut ist.

Klar habe ich gewisse Regeln, recht wenige, an die ich mich halte (festhalte), aber darüber hinaus?

Es ist irgendwie ein wenig stagniert, zu ruhig für meinen Geschmack, kein runter gedrückt werden, auf dem Boden liegen, sondern ein gemütliches herum gammeln und chillen, gefühlsmäßig jedenfalls. Körperlich bin ich viel am machen, damit er sich wohl fühlen kann.

Dann sagt er zwar zwischendurch, es sei zu viel, ich bräuchte mehr Ruhe, aber er gibt sie mir nicht, fordert sie nicht, zwingt mich nicht.

Es ist ein wenig öde, wenn man gibt, gibt, gibt, aber nichts verlangt wird, nichts gefordert. Man hat das Gefühl, es sei zum einen nie genug, zum anderen erreicht man nichts.

Es ist schön sich freiwillig hinzuknien (was ich weiter verfolge und aktiv von mir aus mache, da auch das irgendwie selten eingefordert wird), aber nochmal etwas anderes, wenn man die Aufforderung dazu bekommt und weiss, er möchte es, wie man es selber auch möchte.


Ich komme mir vor, wie ein Süchtling, der ab und zu  ein wenig Methadon bekommt.

Einseitige Leidenschaft an DS?

Mir fehlt es, mal wieder, gemeinsam auf die Kacke zu hauen und irgendwas verrücktes zu machen, etwas zu erleben, auszuleben.

Man zieht zusammen, um keine Brüche im DS mehr haben zu müssen und dann verschluckt einen der Alltag und man versumpft im Stino Leben :(

Außer den Manschetten kaufte er ein neues Schlagwerkzeug, irgendwann die Tage mache ich ein Bild davon, jedenfalls hat er sie nicht ein mal eingesetzt. Warum?

Ich darf bei ihm im Bett schlafen, unter anderem um seinen Schwanz an meinem warmen Arsch reiben zu können, aber wir wachen wie in einer normalen Partnerschaft auf, nur die Manschetten und Ketten trennen es noch. Wie so ein kleiner Rettungsanker der zeigen soll, dass eben doch noch etwas da ist?

Irgendwann war es noch etwas Besonderes, wenn ich kniete.

Ich verhungere wieder, dabei wollte ich einen schönen Tagebucheintrag schreiben.

Nun bin ich traurig und sehe nur was mir fehlt.

ich stricke mal an seinem Schal weiter und versuche schönere Gedanken zu finden...



Mittwoch, 11. September 2019

Bett = Luxus




Die Unterhaltung führte ich heute morgen mit meinem Herrn.
Er hatte mich wach gefickt und da ich nicht so schnell kam (ja, ich brauche ein wenig, bis ich wach bin...) half er noch ein wenig nach und erklärte, es sei Luxus dass ich diesen Orgasmus auf dem Bett haben darf.

Ehrlich?
Ja, ne, eher nicht, oder?
Ernsthaft?

Waren jedenfalls meine Gedanken, also sagte ich, dass ich es anders sehe.

Er: "Du wärst lieber auf dem Boden, hm? Dort wo Dein Platz ist? Aber ich habe es hier bequemer."
Ich: "Dann ist ist es eher Dein Luxus?
Er: "Nein, meine Bequemlichkeit."
Ich: "Mein Luxus ist es auch nicht, da ich es nicht als Luxus sehe."

Ich bin zb gerne in meinem Hundebett, nachts schlafe ich hingegen doch lieber im Menschenbett, da ich meinen Herrn gerne im Schlaf berühre und mich gerne ausstrecke, was im Hundebett schwierig ist. Bestimmen tut er es, keine Frage, aber eine Drohung wie: "Sonst schläfst Du heute Nacht im Hundebett!" kommt nicht so an, außer es würde heißen, dass ich in einem anderen Raum schlafen müsste.

Das Hundebett gibt mir meinen Platz, lässt ihn mich spüren, sein Menschenbett bedeutet seine Nähe und ein wenig mehr Bequemlichkeit, aber beides hat etwas, so dass ich keins negativer sehe, als das andere.

Ich mag es angebunden und gefesselt zu sein, liebe meine nächtliche Kette am Fuß, dass unsere gesamte Wohnung Befestigungsmöglichkeiten hat, egal wo ich mich gerade aufhalte, ob mit Leine, Kette, oder was auch immer, so dass man dann im Außen schon merkt, wie es einem fehlt irgendwo angebunden zu sein, frei zu sein, so dass man sich zurück sehnt und freut sie wieder spüren zu können :)

Überhaupt, ich liebe alles, was mir meinen Platz, Rang zeigt, daher der Wunsch nach Bodenhaltung usw.

Ich bin schon gespannt, wie mein Herr das weiter verfolgen wird und was er sich noch einfallen lässt :)



Montag, 9. September 2019

Liebe siegt





Wenn man sich liebt, wirklich liebt, die Seele des anderen sieht, kennt, spürt und liebt, kann einem dann etwas von außen anhaben?

Manchmal verliert man das vielleicht aus den Augen, oder übersieht es, spürt es nicht, hat es verloren, aber wenn man sich dann wieder besinnt auf den Menschen, auf das Innere des Menschen, wenn man sich erinnert, warum man das alles tut, für wen und das er wichtig ist, dann sollte man alles schaffen können.

Gerade am Anfang unserer Beziehung musste mein Herr mich dauernd einfangen, zurück bringen und festhalten, wirklich oft!

Sollte ich nun, da ich angekommen bin, nicht das selbe für ihn machen?

Dennoch habe ich da nach wie vor Schwierigkeiten mit. Gewisse Regungen kann ich nach wie vor nicht zeigen, ich muss mehr an mir arbeiten.

Einfach mal weniger die Beziehung als Gesamtes in Frage stellen und mehr nach Lösungen suchen, wäre ein Tipp den ich uns selber geben würde und vielen anderen.



Wie auch immer, gestern dachte ich so bei mir, wenn ich mich öfter einfach hin knie, einfach so, dann vermisst er es vielleicht irgendwann, oder entdeckt eine Seite daran, die ihm gefällt, bzw was auch immer sein Problem ist, vielleicht wird es dann besser.

Also legte ich mein Fake-Fell vors Sofa und kniete mich zu seinen Füßen und er kraulte meinen Nacken und Kopf und genoss es scheinbar. Dann kam unsere bestellte Pizza an, die aß ich auch dort und wir schauten einen Film.
Ich genoss es, meinen Kopf auf sein Bein zu legen und so zu kuscheln, er hoffentlich auch.
Ich spürte meinen Platz und es war vollkommen und ruhig und schön :)

Ein Traum ist es nach wie vor, in reiner Bodenhaltung leben zu müssen, aber das ginge ja schon nicht mehr, wenn man raus geht.
Irgendwie sind wir noch immer zu sehr damit beschäftigt, uns zusammenzuraufen, so dass weniger Energie für die Erziehung übrig bleibt, jedoch ist das eine Frage der Zeit und wird sicherlich besser werden.

Frühstück an meinem kleinen Tischchen, auf dem Boden kniend ist schon Standard und sehr schön :)
Auf dem Sofa bin ich kaum noch, sondern meist in meiner Ecke auf meinem Stuhl, der erlaubt ist. Beim Esstisch muss ich auch nicht fragen, aber ansonsten bin ich auf dem Boden. In seinem Arbeitszimmer habe ich einen kleinen "Tisch", der mein Schreibtisch ist und so niedrig, wie mein Frühstückstischchen, so dass ich kniend daran arbeiten kann, wobei das sogar seine Idee war und seine Umsetzung und ich bin sehr dankbar dafür!

Heute äußerte er sich auch, wie gut es ihm gefallen hat, wenn ich ihn kniend begrüßt habe. Das werde ich gerne öfter machen, denn es fühlt sich auch schön an.

Vielleicht habe ich einfach seine Freude an meinem Knien unterschätzt, oder übersehen, vielleicht bedeutet es ihm mehr, als ich mitbekomme.

*seufzt in Gedanken
Mehr Strenge, weniger Möbel, mehr knien, mehr Regeln, mehr Anforderungen und Förderungen, dass wärs! Mein Traum, mein persönliches Träumchen :)


*macht eine innere Notiz an sich selber:

 - mehr Energie auf das aneinander festhalten und erkennen was man an sich gegenseitig hat, weniger auf die Probleme

- mehr knien, es freut meinen Herrn und tut uns gut

- öfter hinterfragen und so erfahren, was wirklich in meinem Herrn vor geht

- sagen, dass man aneinander festhalten soll, statt zu mauern und zu sagen, man schmeiße alles hin

- auch mal schwach sein können/dürfen und es zeigen können/dürfen






Samstag, 7. September 2019

Knien ist Urlaub

Knien ist Balsam für die Seele.

Wenn ich knie, bin ich ganz ich und ganz pur und ganz vollkommen.

Wenn ich knie, verlangsamt sich meine Atmung, ich kann durchatmen, ich entspanne.

Wenn ich knie, sind meine Gedanken leiser, ich werde ruhiger, ich komme zur Ruhe.

Wenn ich knie, habe ich meinen Platz, zolle ich meinem Herrn Respekt, lebe meine Hingabe.

Wenn ich knie, denke ich klarer, fühle ich mich stiller, höre ich deutlicher.

Wenn ich knie, ist meine Welt in Ordnung, selbst wenn ich Streit mit meinem Herrn habe, oder im totalen Chaos bin, oder um mich herum ein Tornado wütet.

Wenn ich knie, dreht sich die Welt etwas langsamer, läuft alles in Zeitlupe, habe ich mehr Geduld.


Knien ist ein Schlüssel.
Knien öffnet mich.
Knien zeigt meine Seele.
Kniend bin ich.


Warum lässt mein Herr mich dann so selten knien?
Warum habe ich den Eindruck, es interessiert ihn nicht?
Warum denke ich, er mag es nicht einmal sonderlich?

Vorhin fragte ich ihn, immer wieder, warum er mich wenig knien lässt und ich bekam keine Antwort.
Er sagte, knien sei ihm sehr wohl wichtig.
Es sei ihm wichtig?
Warum lässt er mich dann selten knien? Es nutzt sich doch nicht ab, im Gegenteil!
Wenn einem etwas wichtig ist, dann fordert man es doch?
Er fordert es fast nie.

Mir ist knien wichtig, aber es ist wertlos, nutzlos, vollkommen unwichtig und egal, wenn der Herr es nicht wünscht, oder nicht fordert, dann ist es ein herum knien, wie man herum sitzt. Es ist nutzlos, bestandslos, leer.

Und wenn man seinem Herrn sagt, wie wichtig es einem ist und er lässt einen knien, dann fühlt es sich an, als wäre er ein Wunscherfüller und täte es lediglich, damit man mir etwas Gutes tut, aber das tut mir nicht gut, gar nicht gut und es macht das Knien wieder wertlos, nutzlos, leer.

Ich würde ihn gerne verstehen, gerne sehen was er sieht, gerne begreifen können, damit dieser gefühlte riesige Spalt zwischen uns kleiner wird, aber im Moment wächst er nur und wird immer größer, denn egal was ich sage, egal was ich mache, es ist falsch, es ist gemein und böse und es verletzt ihn.

Ich irre herum, ich traue mich schon nicht mehr irgendwas zu tun, irgendwas zu probieren, irgendwas aktiv zu machen, weil immer alles in einer Schimpftirade endet, immer nur im Streit mündet.

Tue ich nichts, führt es auch dazu.

Es fühlt sich an, als würde er mich langsam, Schritt für Schritt los werden wollen, als würde er langsam, Schritt für Schritt mich weg schieben, indem er mir zeigt, wie schlecht ich bin, obwohl ich diene, obwohl ich mich an Regeln halte, obwohl ich keine Widerworte gebe, obwohl ich brav bin.

Wenn man alles was man macht falsch macht und wenn man nichts macht, es auch falsch macht, was soll, was kann man dann noch machen?

So ratlos fühle ich mich, so ratlos bin ich und so hilflos, so unendlich haltlos, so leer.

Und nein, ich schreibe es nicht, damit irgendwer informiert wird, wie schlecht es mir geht, wie schlecht es uns geht, sondern damit es raus kann, weil ich real nur auf Widerworte stoße, weil ich real kein Gehör bekomme, sondern mich nur noch verteidigen muss, mich schützen muss, mich einigeln muss, damit diese Bombardierung überstanden werden kann und trotzdem fühle ich mich nur noch falsch, nicht angenommen, nicht wertgeschätzt, nicht geliebt.

Eigentlich wollte ich übers Knien schreiben, die Bedeutung, den Wert, aber wie kann man das, wenn gerade alles wertlos ist.



Montag, 2. September 2019

Verreist





Mein Herr ist verreist, kommt zwar morgen wieder, aber das kann sich schnell wie eine Ewigkeit anfühlen.

Weil er nicht im Bett schläft, gibt es keinen Grund, warum ich ins Bett darf, also wanderte mein Hundekörbchen ins Schlafzimmer für heute Nacht.
Ich mag mein Hundebettchen, es ist flauschig, bequem und gemütlich. Darin ist alles was ich brauche und es zeigt mir meinen Platz :)

Er hinterließ mir eine Liste mit Aufgaben und ist mit dem Handy ansprechbar und wir werden telefonieren, was mich sehr freut, aber kein Ersatz ist.

Dafür wird morgen das Wiedersehen umso schöner und intensiver!

Auch habe ich ihm heimlich zwei Briefe in seine Tasche gesteckt und ich bin schon gespannt, ob sie ihm gefallen :)

Langsam geht der Sommer, der Herbst kommt und alles wird ein wenig ruhiger, endlich.

Die Kette nachts an meinem Bein ist normal geworden, die Leine am Halsband nicht immer, aber das ist auch nur eine Frage der Zeit.

Eigentlich bin ich gerade recht zufrieden und glücklich.

Abends auf meinem Fake Fell den Tag von heute besprechen und den von morgen, dabei schreiben was ich zu erledigen habe, dann ins Bett gelassen werden, aber nur auf allen Vieren, vorher vielleicht noch eine Wartung. Dann eine oder mehrere Ketten ans Bein, oder die Arme, oder den Hals, ein Hörbuch an und aneinander gekuschelt einschlafen.

Von meinem Herrn geweckt werden, muffelig sein, da es morgens ist, vielleicht benutzt werden, vielleicht direkt aufstehen müssen. Sein Frühstück vorbereiten, sich frisch machen und das Tageswerk angehen.

Eine schöne Routine :)

Einfach mal wieder durchatmen können und den Alltag genießen, weil es Alltag ist.

Den Tag bis zu seiner Rückkehr überstehen und sich freuen über seine Heimkehr und dass man es geschafft hat.

Vielleicht gehe ich später in den Garten. Zwar scheint die Sonne, aber es ist angenehm kühl und ich muss noch lesen :)

Wenn man sich vermisst, spürt man wieder, was man aneinander hat, was auch sehr wichtig ist :)


So und nun mache ich mir was zu Essen und dann fertig für den schönen, großen Garten :)
Euch auch noch einen schönen Tag!



Sonntag, 1. September 2019

Haustierchen




Honey-Bunny ist ein Insider-Nick, denn eigentlich hieß ich in den Chats Haustierchen, was es besser trifft, da es sich nicht auf eine Spezies festlegt, sondern frei wählbar ist, was zu einem Hybriden wie mir besser passt.

Eigentlich begann es damit, dass mein Herr an einem Tag definierte:

Wenn Du im Alltagstrott bist, den Haushalt machst, Deine alltäglichen Dinge, dann bist Du Honey-Bunny und bekommst alles hin und machst es super! Aber manchmal bist Du mein Fick-Bunny und kannst es nicht, solltest es also sein lassen und das tun, wofür Du da bist und was Deine Bestimmung ist, Deine Beine breit machen, denn Fick-Bunnies können den Haushalt nicht machen, oder andere kompliziertere Aufgaben, die über Sex hinaus gehen...


Er trennte das auch wirklich, im Alltag nannte er mich dann Honey-Bunny und im Bett Fick-Bunny.

Als ich dann meine Accounts gelöscht hatte, war mein alter Nick (Haustierchen) erst einmal gesperrt, also nannte ich mich Honey-Bunny, aber sobald ich mich umbennen konnte, wechselte ich wieder zu Haustierchen, denn das bin ich, ein Tierchen, das gerne Streicheleinheiten bekommt, die Hand ihres Herrn auf dem Kopf genießt, wenn sie streichelt oder straft und in die Haare greift und mein Gesicht auf den Boden drückt.

Meine Orgasmen bekomme ich wie ein Tierchen auf dem Boden, ich darf nicht ungefragt auf Möbel und mein Essen bekomme ich, soweit es geht, auch auf dem Boden bzw meinem kleinen Tischchen.

Wenn mein Herr nicht im Bett ist, gibt es keinen Grund, warum ich im Bett sein sollte, sein darf, dann kommt nur mein Hundebett in Frage und wie ein Schoßtierchen, werde ich gestreichelt, belohnt, gestraft, gezüchtigt und erzogen.

Bin ich dadurch ein Pet?

Nein, denn ich benehme mich nicht wie ein Tier. Ich gebe keine Tierlaute von mir, ich mache keine tierischen Bewegungen, ich ahme kein Tier nach, aber mein Herr behandelt mich wie eins und ich fühle mich ähnlich unterlegen wie ein Tier, äußerst wohl.

Auch gehen meine Bedürfnisse nicht mit denen eines Pets überein. Dressur und dergleichen sprechen mich nicht an, lediglich die Ranghöhe und Betrachtungsweise.

Wenn man mich als Pet anspricht, ärgerte es mich anfangs, da ich müde war, es immer und immer wieder zu erklären, allerdings ist es mir mittlerweile egal, denn wer mich kennt, weiß, dass ich keines bin :)




Freitag, 30. August 2019

Arbeitstier

Ich bin ein Arbeitstier, keine Prinzessin.

Ich mag es, wenn ich mir etwas erarbeiten muss, dafür kämpfen muss, weil es dann eine Belohnung ist, Luxus und Wert hat.

Sachen die man geschenkt bekommt, haben nie den selben Wert, wie etwas, auf das man hinarbeiten musste.

Ich mag es nicht soft angefasst zu werden, Zucker in den Arsch geblasen zu bekommen, es einfach zu haben, weil es dann normal ist und selbstverständlich und eben wertlos.

Was ich mag, ist uninteressant, denn mein Herr erzieht mich und entscheidet.
Wenn er entscheidet, ich bekomme etwas, auch nichts dafür getan zu haben, so ist es dennoch seine Entscheidung und sein Weg.

Da gehen wir scheinbar noch immer sehr weit auseinander und ich komme damit noch immer nicht klar.

Ich ändere alles für ihn, passe meine Sprache an, lerne, gehe auf ihn ein, beobachte, korrigiere mich, aber da komme ich nicht klar mit.

Beispiel: Gestern ging es sehr spät ins Bett, sehr früh wieder raus, ich war total müde. Er sagte, einfach so, weil ich ja müde war, leg Dich aufs Sofa und schlaf etwas.

Ich schlief und schlief und schlief, wurde von alleine wach, er hatte mich nicht geweckt, sondern in der Zwischenzeit in der Wohnung gearbeitet.

Ich bin ihm einerseits dankbar für den Schlaf und die Zeit und dass er etwas für uns gearbeitet hat, andererseits ist es mir zu weich, zu flauschig, zu soft.

Natürlich ist es seine Entscheidung, aber ich fühle mich schlecht damit, habe gefühlt keinen Platz, bin nur ein Stino (kommt von stink normal) und das was mich ausmacht, was ich bin, muss in den Hintergrund treten, wird nicht gesehen, nicht angesprochen und ich wache also auf und bin frustriert, traurig und hätte lieber schmerzhaft auf dem Boden geschlafen, als mal wieder, noch etwas "geschenkt" zu bekommen.

Ich versuche mir einzureden, dass er es ja entschieden hat, es sein Wille war, aber ich fühle mich dennoch Haltlos und schlecht und weil ich es tue und nicht seine Entscheidung einfach annehmen kann, verstärkt es sich noch mehr.

Jetzt muss ich mir wieder mein Stino-Gesicht aufsetzen, funktionieren und den wichtigsten Teil in mir, meine innere Essenz verleugnen, weil er damit so gar nichts anfangen kann und wütend wird, wenn er dies liest und mir damit noch mehr weh tut, als der Schmerz, den ich seit dem Aufwachen schon empfinde und so leide ich dann wieder den restlichen Tag vor mich hin und schweige, damit er ja nicht wütend wird.

Tolles Leben...



Mittwoch, 28. August 2019

Wartung/Benutzung

Meine Aufgabe ist es, über die Wartung und Benutzung zu berichten.

Warum?

Vielleicht, weil ich immer große Probleme hatte, mir vorzustellen, er mache es für sein Vergnügen und nicht das meine, denn er sagt: "Du hast Glück, dass Du an Deiner Fotze Vagina hängst und den Orgasmus miterleben darfst!"







Also abends, oder auch mal so zwischendurch, habe ich auf meinem Fell zu warten, ich darf ja nicht einfach ins Bett, denn Betten sind für Haustierchen nur bei Nachfragen und Erlaubnis gestattet, oder durch eine Aufforderung, also knie ich auf meinem Fell und warte.

Je nachdem was gerade ansteht, reden wir über den nächsten Tag, über den vergangenen, tauschen uns aus und nicht immer, aber regelmäßig, habe ich mich dann auf alle Viere zu begeben, denn so empfangen Hündinnen ihren Herrn.

Mechanisch, da es nicht um mich geht, sondern Reaktionen (sagt er), werde ich dann mit einem Vibrator oder ähnlichen gestopft, oder vibriert und dabei habe ich am Boden zu sein, denn dort ist mein Platz, dort gehöre ich hin und dort empfange ich meine Lust.

Im Bett werde ich gefickt  bekomme ich nur Sex, zur Befriedigung meines Herrn, weil es bequemer für ihn ist, nicht für meine Lust oder Bequemlichkeit und wenn ich doch einen Orgasmus habe, dann eher als Kollateralschaden, nicht aus Absicht, außer er fordert es mündlich.

Regelmäßig darf ich einen Orgasmus empfangen, da ich dann leidlicher, gehorsamer bin und angenehmer, aber eben auf dem Boden, zu seinen Füßen. Manchmal mit einem Daumen oder mehreren Fingern in mir, manchmal mit seiner Hand in meinem Mund, damit ich leiser bin, meistens mit einem Elektrogerät, denn seinen Schwanz bekomme ich nicht immer, er ist eine Belohnung, da ich sehr schwanzaffin bin.

Meine Lust gehört ihm, mein Orgasmus gehört ihm, so wie ihm alles gehört. So bestimmt er auch über alles, was ihm gehört. Eben auch über mich und meine Lust.

Ich knie, habe nicht unbedingt Lust, es ist ihm egal, er fordert sie, unwichtig wie es mir damit geht, wie ich mich fühle, es ist sein Recht und sein Wille, ich halte still, gebe ihm was er fordert, es steht ihm zu, auch wenn es manchmal nicht sofort fruchtet, weil ich eigentlich nicht bereit bin, so dauert es nie sehr lange und mein Körper (der Verräter) gibt nach und mein Herr bekommt seinen Willen, sein Recht, auch wenn es Situationen gibt, bei denen ich mich hinterher sehr ärgerte, zum Beispiel, wenn ich mich gestritten habe, sauer bin und es ihm eigentlich nicht gönnen möchte. Als Sklavin darf ich diesen Gedanken eigentlich schon gar nicht haben: "Ich gönne etwas meinem Herrn nicht..." aber ich bin auch nur ein Mensch, aber selbst dann, selbst wenn ich nicht will, dauert es nicht allzu lange und mein Körper knickt ein, mein Herr bekommt was ihm zusteht und ich fühle mich dann sogar etwas außen vor und wenn ich dann irgendwann ruhiger bin, bin ich sogar ein wenig stolz, weil mein Körper eher wusste, was sich gehört, als mein Kopf und mein Herr es verdient hat.

Ich hoffe dies war verständlich.

Ihm gehört alles, meine Lust, auch wenn ich keine habe. Meine Orgasmen, auch und gerade wenn ich keine möchte, denn es sind seine Orgasmen, die durch mich hindurch fließen, ich bin nur ein Instrument, ein Werkzeug.

Auf dem Boden, den Staub einatmend, so empfange ich meinen Herrn, denn nicht weniger steht ihm zu, und gebe ihm, was auch immer er möchte, denn er ist mein Leben, ist mein Sinn, ist meine Sonne, mein Inhalt, mein Alles.

Danke, dass ich Ihnen gehören darf, mein Herr!





Alltag




Alltag kann so schön beruhigend sein.
Gestern, vorm zu Bett gehen, sagte mir mein Herr, was ich zu tun habe, in der Zeit, in der er arbeiten würde.

Morgens wurde ich erst benutzt, meine Ketten gelöst und dann frühstückten wir, duschten usw. purer Alltag, pure Routine einfach.

Ich erledigte meine Aufgaben in seiner Abwesenheit und kochte, bereitete alles für ihn vor, wartete auf dem Boden kniend, meine Stirn auf dem Boden liegend und freute mich über seine Anwesenheit.

Beim Essen über den Tag austauschen, über den morgigen reden, sich einfach freuen über nichts Besonderes und die Besonderheit genau darin!

Wahnsinn wie so ein Alltag einen befriedigen kann!

Jetzt arbeitet er noch etwas und ich werde meine letzte Aufgabe für heute erledigen und dann darf ich ein wenig Auslauf im Chat haben :)

Ich bin so dankbar für alles und hoffe, dass er es sieht, durch meinen Gehorsam und Übereifer!





Dienstag, 27. August 2019

Gehorsam







Heute Vormittag war mein Herr arbeiten und ich begann einen Streit, weshalb macht hier nichts zur Sache, aber es ging um etwas, was mir sehr am Herzen liegt und um das ich mir Sorgen mache, jedenfalls war ich so richtig auf 180! So richtig wütend! So richtig heulend vor Wut wütend!

Eigentlich sollte ich ihn abholen, aber mir stand der Sinn nach allem anderen, nur nich danach ihn zu sehen und schlimmer noch, ihn abzuholen! Also schrieb ich ihm, ich würde es nicht gut finden und er will mich ja sicher auch nicht sehen, also bleibe ich lieber zuhause!

Die Antwort ließ keine Fragen offen, er verlangte das ich ihn trotzdem abholen solle.

Ehrlich, es war so schwer, ich wollte wollte WOLLTE NICHT!

Aber er verlangte es!

Also fuhr ich ihn abholen, sauer, wütend wie ich war!

Und wir stritten uns weiter darüber, haben vollkommen unterschiedliche Sichtweisen und ließen es erstmal unter den Tisch fallen.

Er führte mich extrem lecker zum Essen aus, ein richtiges Highlight und danach gab es einen ebenso schmackhaften Nachtisch, obwohl wir wütend aufeinander waren. Er blieb relativ ruhig und das bewunderte ich innerlich sogar, aber man kann das ja nicht im Streit zugeben.

Dann wollten wir langsam heim und ich fing wieder von vorne an und er wurde mitten auf der Straße lauter und ich war soo wütend! Das wollte ich mir nicht bieten lassen, mich auf der Straße so laut ansprechen lassen, als dass sich Leute umdrehen und so setzte ich mich auf mein Rad und fuhr los.

Dummerweise kenne ich mich hier noch nicht so gut aus und er hatte auch noch das verfickte GPS überwacht und rief mich an und wusste scheinbar wo ich mich befand. Keine Ahnung ob es stimmte, da mir der Straßennamen nichts sagte. Danach machte ich das GPS aus, dachte ich und fuhr an den einzigen Ort, den ich immer finde, an dem Parkbänke sind und setzte mich hin und schmollte und wütete und war eingeschnappt.

Es dauerte, keine Ahnung, 15 Minuten oder weniger und er saß neben mir. Ich hatte das GPS aus, dachte ich und er sagte, er muss das iPhone nur irgendwie verloren melden und sieht es dann trotzdem? Ich bin Android Userin, ich kenne mich nicht aus und es änderte an meiner Wut nichts.

So saßen wir eine Weile da. Er streichelte mich unbeirrt, war nett trotz allem und wieder ruhig und es begann zu regnen und wir saßen trotzdem da und er lobte mich für den Morgen, an dem ich ihm geholfen hatte, was ich schon vergessen hatte und er lobt mich dauernd für Dinge, an die ich nicht mehr denke, weil sie selbstverständlich sind und ich lobe ihn so gut wie nie? Weil ich es irgendwie nicht kann und selbst wenn ich ihn mal lobe, klingt es selbst in meinen Ohren seltsam und ich lasse es lieber wieder und versuche es durch andere Dinge zu zeigen, wie zum Beispiel Gehorsam, obwohl es einem alles abverlangt und so saßen wir also da, im Regen und er überlegte, weil ich keine Ruhe gab und total aufgewühlt und verloren war, er überlegte also laut, ob er mich so öffentlich übers Knie legen könne. Tat er nicht, wäre auch nicht ratsam und hätte wenig gebracht, aber seine Ruhe und das er nicht sauer auf mich war, beeindruckte mich sehr.

So half er mir indirekt, so wie ich ihm morgens geholfen hatte.

Wenn wir uns gegenseitig immer so ausgleichen, können wir sehr daran wachsen.

Ok, eine Strafe habe ich trotzdem irgendwie verdient, weil ich abgehauen bin und ihn beleidigt habe, aber das ist seine Entscheidung, nicht meine.




Samstag, 24. August 2019

Geschenk






Ich habe mich meinem Herrn geschenkt und er nahm mich an.

Ich habe ihm alles geschenkt, was ich habe.

Ich schenkte ihm mich mit Haut und Haaren, mit Sorgen und Problemen, mit Hingabe und Demut, mit meinem ganzen Gepäck und Anhang.

Ihm gehört meine Herz, meine Gedankenwelt, meine Tatkraft, alles was er sich wünscht und noch vieles mehr.

Wenn ich morgens aufstehe, erlaubt er es mir, indem er meine Ketten löst.
Wenn ich mich anziehen möchte, erlaubt er es mir und legt fest, was ich trage.
Wenn ich etwas machen möchte, erlaubt er es mir, oder auch nicht und bestimmt, was mit meiner Zeit passiert, denn ihm gehört alles.

Bitten und fragen ist meine wichtigste Aufgabe.

Darf ich bitte auf die Toilette? Darf ich mich bitte auf den Stuhl setzen? Darf ich bitte Frühstück vorbereiten? Darf ich bitte ein wenig lesen?

Ich muss den Gedanken los werden, ihn mit meinen Fragen zu nerven, denn es sind seine Entscheidungen die ihm zustehen und die ich ihm nicht rauben darf, indem ich selber entscheide und einfach etwas mache, womöglich etwas, was er eben nicht möchte.

Ihm gehört alles, meine Zeit, mein Tun, meine Fragen über das was ich mit meiner Zeit tun soll.

Kann eine Sklavin ihren Herrn nerven, indem sie um Erlaubnis bittet?
Das sollte nicht möglich sein, also darf ich es nicht annehmen und ihm diese Macht wegnehmen.

Hat er gerade keine Zeit, ist beschäftigt, darf nicht gestört werden, dann habe ich ruhig zu warten auf meinem Fell, auf dem ich immer sein darf, oder auf meinem Kniekissen, das auch immer erlaubt ist und kann lesen, denn auch lesen ist immer erlaubt und warten, ich darf nicht einfach, wie ein Arbeitstier jede Kleinigkeit zum Anlass nehmen und mir Aufgaben suchen und mich dabei überfordern, übernehmen, denn er braucht mich noch und meine Tatkraft, eben auch für sinnvollere Dinge, also habe ich zu fragen und gibt es gerade keine Möglichkeit zu fragen, so habe ich zu warten, im Rahmen des Erlaubten.

Einfach per Autopilot Aufgaben suchen und erledigen, noch und nöcher, ist nicht meine Aufgabe und raubt meinem Herrn die Entscheidung zu bestimmen.

Ich muss diese Muster in den Griff bekommen und mich bessern, um eine bessere Sklavin zu sein.


Wie gestern, einfach zu duschen, ohne länger auf ihn zu warten, war nicht in Ordnung. Auch wenn er sagte: "Wir duschen jetzt und kochen dann.",  gibt keinen Anlass dies ohne ihn zu tun, denn er sagte nicht: "Du gehst duschen...." sondern wir! Also hätte ich still, geduldig warten müssen, auch ohne weitere Anweisung, weil dies meine Aufgabe ist.

Ich war keine gute Sklavin und habe einen streit entfacht und das tut mir leid, dies darf so nicht passieren. Ich hätte einfach auf ihn warten müssen, ruhig auf meinem Fell, ein wenig mit dem Handy spielen, oder lesen und nicht, nur meine anstehenden Aufgaben im Kopf haben dürfen, dieses nagende "muss erledigt werden", sondern ihm im Fokus haben, ihn und seine Bedürfnisse und sein Bedürfnis war es, noch etwas am Handy zu machen und dann zu duschen, also hätte ich geduldiger sein müssen.

Den Autopiloten auzuschalten, zu fragen bzw zu warten wird noch ein hartes Stück Arbeit, aber wenn man es begriffen hat und weiß es gibt da ein Muster, kann man sich daran machen und es ändern und dies werde ich tun, damit ich eine bessere Sklavin sein kann, meinem Herrn besser dienen, denn ich habe mich ihm geschenkt und möchte ein schönes Geschenk sein, das glücklich macht und gerne besessen wird.




Freitag, 23. August 2019

Dieser eine Moment






15 Jahre ging meine Ehe, anfangs steckte ich alles rein was ich hatte, was ich geben konnte. Damals war ich frische 20, unerfahren, neugierig, naiv und blauäugig.

Er war nicht der Dom, den er beschrieb und konnte nicht leisten, was er leisten wollte und trotzdem habe ich lange Zeit daran festgehalten und gearbeitet und versucht und probiert und alles mögliche gemacht, aber ich war zum Scheitern verurteilt.

Irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich aber nur noch schützen möchte, aus verschiedenen Gründen und sperrt seine innere Sklavin lieber weg, damit man im Alltag noch klar kommt und überleben kann. Ich bin froh da komplett raus zu sein, dennoch hat es Nachfolgen.

Und heute kniete ich vor meinem Herrn, auf meinem Fell und wir führten ein ernstes Gespräch, über unsere Zukunft und Ziele und das erste mal hatte ich das Gefühl, dass er wirklich hören will was ich zu sagen habe und es auch wirklich versteht und ich meine, ich hatte zwischen meiner Ehe und meiner jetzigen Herrschaft noch eine Beziehung und erst jetzt, erst heute, hatte ich das erste mal das Gefühl, wirklich gehört zu werden und mich nicht wie sonst, wie ein Alien zu fühlen und er sprach weiter, ich konnte nicht und mir kamen die Tränen und er merkte es nicht und, warum auch immer, schob er meinen Kopf runter, auf den Boden und ich war so dankbar, weil ich nicht weinen wollte und so wieder Fassung finden konnte und es war so ein schönes Gefühl.

Und das hätte ich sehr gerne, sehr viel öfter, denn dann kann ich mich immer ein wenig mehr öffnen und mehr geben und mehr ich selber sein, denn dann brauche ich immer weniger Schutz, fühle mehr Sicherheit und bin so unendlich dankbar.

Wir hatten dann wundervollen Sex, ganz nach unserem Geschmack und kurz darauf schon wieder ein Missverständnis.
Kommunikation ist so wichtig und wir reden schon recht viel, aber scheinbar noch immer zu wenig.

Wir lernen weiter, versuchen zu verbessern, zu wachsen und Wege zu finden. Niemand sagte, es würde einfach werden und TPE mit allen Bedürfnissen und Widrigkeiten im Griff haben, ist kein Kinderspiel, aber dafür bekommt man auch so viel zurück und hat eine sehr innige, liebevolle Beziehung.

Danke Monsieur, für diesen einen, einmaligen Moment und ich hoffe, es wird nicht der letzte in dieser Form bleiben.


Toilettenpapier





Heute habe ich mein von meinem Herrn begrenztes Toilettenpapierpensum aus Versehen überzogen, da ich eine neue Rolle angebrochen hatte und nicht bemerkte, dass die ersten beiden Blätter doppelt waren, somit nahm ich zwei Blätter zu viel.

Schuldbewußt habe ich es natürlich, bei der nächsten Gelegenheit, meinem Herrn mitgeteilt und aus diesem Grund soll ich nun diesen Blogeintrag schreiben.

Es tut mir sehr leid, dass ich zu viel Toilettenpapier benutzt habe mein Herr, und ich werde in Zukunft sorgfältiger darauf achten, damit es mir nicht wieder passiert. In Gedanken liegt meine Stirn auf ihrem Fuß, so wie sie es tat, als ich es gebeichtet habe.

Bitte verzeihen Sie mir.





Montag, 19. August 2019

Zugehörigkeit

Es ist so wichtig und doch so schwierig alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen und daran arbeiten wir noch immer und werden es wohl auch, da Bedürfnisse variieren und nicht konstant sind.

Der Tag heute war eigentlich schön. Ich wurde wach, mein Herr versenkte seine Morgenlatte in mir, gerade als auch mein Kopf wach wurde und geil, war er fertig und stieg von mir runter.
Auch ok, klingt vielleicht seltsam, war es aber. Keine Sekunde fehlte mir mein Orgasmus, ich fand es einfach nur schön, so wach zu werden.

Ich setzte mich in meine Ecke und arbeitete an einem Geschenk für ihn und er legte mir eine Kette an und deckte in Ruhe den Frühstückstisch, backte Brötchen auf, machte Kaffee, das volle Programm.





Nein, ich kann dann nicht da sitzen und zusehen und dankbar sein. In mir schreit alles, ich möchte es tun, ich möchte das er nichts selber machen muss, sehe es als meine Arbeit, zu niedere Arbeit für ihn und muss mich dann aber zusammen reißen, weil er so entschieden hat, es sein Recht ist und so schweige ich, tue so, als würde ich konzentriert an seinem Geschenk arbeiten und fertig.

Nach dem Frühstück, ich bin wieder in meiner Ecke, wieder mit Kette, kann wieder nichts tun, hängt er die Wäsche ab. Es ist zum verrückt werden!
Andere wären happy, würden übersprudeln vor Freude, ich ärgere mich derweil und will ihm alles aus der Hand reißen! Aber ich bin ruhig, erst später an einer ganz anderen stelle, werde ich sagen wie massiv es mich störte.

Er ist etwas in seinem Arbeitszimmer, ich koche Mittag, nachdem wir hier und da was erledigt haben und wir essen, trödeln ein wenig hinterher herum, ich greife mir noch etwas Wäsche aus dem Trockner, diesmal lege ich sie zusammen, jaaaa ich! Und wir machen uns langsam fertig.

Ich ziehe an, was er für mich herausgehangen hat und wir fahren zum Rhein, setzen uns hin und versuchen etwas zu lesen, zu entspannen, eine schöne Zeit zu haben.
Ok, eine nicht ganz so schöne Zeit, weil mir mein Platz fehlt, ich mich zu normal fühle, meine Ketten vermisse, eine Leine vermisse, irgendwas vermisse das meinen Status zeigt, dabei trage ich mein Halsband genau dafür und trotzdem fühlt es sich nach zu wenig an.

Er bekommt mein Problem mit und während ich angelehnt an ihm halb auf der Bank liege, greift er unauffällig in meinen Ausschnitt (ja, dafür hat er diesen Kleiderschnitt wohl ausgewählt) und zwirbelt etwas meine Brustwarze, auch ein wenig schmerzhaft, aber nicht so sehr, als dass ich schreien muss.

Auf dem Heimweg kommt mir ein Gedanke.
Mein Fokus ist immer darauf, was mir fehlt, weil alle meine Bedürfnisse schreien und ich mich dann richtig mies fühle, aber mein Fokus müsste auf meinem Herrn sein.

Es dürfte mich theoretisch zb nicht interessieren, ob ich gerade meinen Platz nicht spüre, er ist ja da, ob ich ihn spüre oder nicht, ich müsste mir eher Gedanken machen, ob mein Herr entspannen kann und eine schöne Zeit hat.

Meine Gedanken sind zu egoistisch, zu wenig auf ihn, zu viel auf meine Bedürfnisse gerichtet, daran muss ich dringend arbeiten! Nein, daran werde ich arbeiten!

Wenn man zu sehr darauf schaut was einem fehlt, sieht man nicht, was man hat...





FAQ

Da ich regelmäßig hier und da die selben Fragen gestellt bekomme, hier eine kleine Ansammlung von Antworten :)

Wie kamst Du zu BDSM?
Mit 19 hatte ich ein Telefonat (mit wem ist egal) und derjenige sagte mir, ich sei devot. Mit dieser Information machte ich mich auf die Suche, was das bedeutet und vor allem, was das für mich bedeutet und fand die wenigen SM Chats, die es damals gab, zb ZartHart Chat, Strafbuch und vorallem das IRC. Nach wenigen Tagen oder Wochen hatte ich erfahren, dass es in meiner Nähe eine SM Play Party gibt und wurde eingeladen.
Ich war noch nie eine Person, die lange fackelt und stürze mich lieber ins Vergnügen und habe Spaß :)


Hast Du einen Herrn?
Eigentlich eine lustige Frage, wenn man bedenkt, dass ich meinen Herrn überall verlinkt habe und dauernd über ihn schreibe, auch  und gerade in den Profiltexten, aber nun gut, dennoch wird gefragt und hier die Antwort: Ja! Ich habe einen Herrn, mit dem ich TPE aktiv auslebe und der mich nicht mehr her gibt.


TPE? Wirklich? Bestimmt er auch... ?
Ja, wirklich und ja, er bestimmt alles. Er bestimmt wann ich aufstehe, wann ich auf die Toilette darf, sogar wie viel Toilettenpapier ich bekomme. Er bestimmt was ich mache, anziehe, womit ich meine Zeit verbringe und mit wem. Ja, auch über meine Arbeit, mein Geld, wirklich alles.



Verleiht er Dich und/oder führt Dich vor?
Nein, tut er nicht und bisher hatte er auch kein Bedürfnis in dieser Richtung. Anfragen jeglicher Art verneint er immer, macht also keine Ausnahmen usw.



Dominierst Du mich bitte?
Nein, ich bin rein devot und habe weder die Lust, noch die Erlaubnis, noch das Bedürfnis danach. Nein, ich will auch nicht über einen Schlüssel zu irgendwas verfügen oder Dir bei Deiner Webcam Session zusehen.



Bist Du ein Pet?
Nein, ich bin ein Hybrid. Kein wirkliches Pet, kein wirklicher Mensch, irgendwas dazwischen und nein, ich möchte mich auch nicht festlegen und darüber diskutieren :)
Ich bin ein Haustierchen, denn ich bin ein Tierchen das gerne Streicheleinheiten bekommt, die Hand ihres Herrn auf dem Kopf genießt, wenn sie streichelt oder straft und in die Haare greift und mein Gesicht auf den Boden drückt.
Meine Orgasmen bekomme ich wie ein Tierchen auf dem Boden, ich darf nicht ungefragt auf Möbel und mein Essen bekomme ich, soweit es geht, auch auf dem Boden bzw meinem kleinen Tischchen.
Wenn mein Herr nicht im Bett ist, gibt es keinen Grund, warum ich im Bett sein sollte, sein darf, dann kommt nur mein Hundebett in Frage und wie ein Schoßtierchen, werde ich gestreichelt, belohnt, gestraft, gezüchtigt und erzogen.
Bin ich dadurch ein Pet?
Nein, denn ich benehme mich nicht wie ein Tier. Ich gebe keine Tierlaute von mir, ich mache keine tierischen Bewegungen, ich ahme kein Tier nach, aber mein Herr behandelt mich wie eins und ich fühle mich ähnlich unterlegen wie ein Tier, äußerst wohl.
Auch gehen meine Bedürfnisse nicht mit denen eines Pets überein. Dressur und dergleichen sprechen mich nicht an, lediglich die Ranghöhe und Betrachtungsweise.
Wenn man mich als Pet anspricht, ärgerte es mich anfangs, da ich müde war, es immer und immer wieder zu erklären, allerdings ist es mir mittlerweile egal, denn wer mich kennt, weiß, dass ich keines bin :)



Hast Du Regeln?
Natürlich habe ich Regeln, wobei viele einfach so im Alltag involviert sind, als dass ich nicht unbedingt daran denke und vieles ergibt sich auch aus dem Alltag. Es gibt Tage, da bestimmt er genau was ich anzuhaben habe, an anderen ergibt sich eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, durch einen Termin oder dergleichen und er läßt mir die Handlungsfreiheit, wobei ich nur Dinge habe, die er gerne an mir sieht.
Steife Regeln habe ich nur wenige, da ich viel nachfragen muss bzw er viel kontrolliert.



Stehst Du auf die Großen L´s? (Lack, Latex, Leder)
Ehrlich gesagt nein, ganz im Gegenteil, ich habe mit Kleidung wenig am Hut und mag lieber Nackthaltung und wenig Kleidung. Äußerliche Dinge sind mir recht egal, meine BDSM Welt spielt sich eher in meinem Kopf ab, nicht unbedingt durch Reize die von Augen aufgegriffen werden.
Ich bin eine kleine Hippie-Seele und mag es ursprünglich und natürlich.



Du bist in festen Händen, warum gehst du chatten?
Grandiose Frage! Stellt es doch klar, dass mein Gegenüber davon ausgeht, man chattet nur um zu flirten und kaum hat man einen Partner gefunden, mummelt man sich ein und geht nicht mehr in die Außenwelt?
Ich gehe noch chatten, um mich auszutauschen, Freunde zu treffen, nette Gesprächspartner zu finden, gute Unterhaltungen zu führen, dazuzulernen, neue Blickwinkel zu entdecken und um Spaß zu haben!



Bist das wirklich Du?
Ja, alle Bilder sind von mir, ja alle Texte sind von mir, ja ich bin wirklich so, da ich nichts stelle, sondern so lebe. Fotos sind aus dem Alltag und nicht verändert, höchstens in schwarz/weiß abgebildet oder ähnliches, aber kein Photoshop oder ähnliches, da ich dies als eine Form von Lügen ansehe und ablehne.



Trägst Du Dein Halsband immer?
Ja, permanent. Mittlerweile auch permanent mit Ring und voller Stolz tue ich es und wenn es mal kurz abgenommen wird, für eine Untersuchung, oder weil es sauber gemacht werden muss oder ähnliches, bin ich nicht mehr vollkommen und es fehlt ein Stück von mir. Es zeigt meine Verbundenheit, zu meinem Herrn und symbolisiert etwas, dass man eigentlich nicht anfassen kann, zu etwas, das jeder sieht und greifbar ist.




Alter Deines Herrn? Dein/sein Beruf? Habt ihr Kinder? 
Manche Fragen müssen einfach nicht beantwortet werden :)



Ist Deine Webseite neu?
Nein, ich bekam sie 2004 geschenkt und habe sie zwischenzeitig komplett gelöscht, unter anderem, weil mein Ex-Dom-Ehemann und ich uns trennten und sie nun irgendwann, mit meinem jetzigen Herrn aufleben lassen, da ich zb gerne über meinen Alltag schreibe, damit ich mir vor Augen halten kann, was zwar in meinem Alltag ist, aber eben für andere kein Alltag und wie gut es mir eigentlich geht, dass ich so leben darf.



Vielleicht kommen mir noch neue häufige Fragen unter, dann ergänze ich es und ab nun bekommt jeder, der mir die selben Fragen stellt, diesen Link :)


Samstag, 17. August 2019

Kranke Welt

Es  ist schon faszinierend, wie Menschen miteinander umgehen.
Respekt und Höflichkeit fällt im Chat und ähnlichen Plattformen irgendwie weg und viele Menschen zeigen ihr wahres Gesicht, wobei das vermutlich zu einfach formuliert ist, denn ich glaube nicht einmal, dass Menschen so Arschlöcher sind, wie sie sich im Chat präsentieren!

Im realen Leben müssen sie womöglich immer nett zu jedem sein, weil sie vielleicht bei Aldi an der Kasse arbeiten und dann zuhause, in der Anonymität eines Chats, denken sie sich: "Oh, jetzt kann ich mal zurück schlagen!" und dabei ist dann egal, auf wen.

Früher war es anders. Viel weniger Chatter waren unterwegs, da noch nicht jeder Internet hatte und es noch teuer war und es auch gar nicht soooo viele Plattformen gab! Eher kleine Gruppen, jeder kannte jeden und man hatte es vielleicht auch nicht unbedingt nötig? Keine Ahnung, aber in der heutigen Zeit, gibt es im BDSM Chat allgemein wenige Themen. Entweder will irgendwer erklären was wirklich SM ist, weil andere es ja falsch machen, oder es werden Rezepte ausgetauscht, oder und das ist der häufigste Fall, es wird gestritten. Streitgründe sind dabei relativ egal, es wird irgendwas herum gedreht, erfunden oder aus der Luft gegriffen, Hauptsache man kann seinen Frust ablassen. Traurig. Dabei merken diese Menschen nicht einmal, was für Rückschlüsse es auf sie zulässt. Mir tun sie leid, scheinbar haben sie ja sonst nichts im Leben und keine andere Möglichkeit.
Ich wünsche jedem, dass er glücklich werden kann, wenn er es noch nicht ist und es keinem so schlecht gehen muss, als das er es an fremden anderen auslassen muss.

So, aber nun zu dem eigentlichen Thema, was ich heute auf der Seele habe.

Ans Bett gefesselt sein.








Wie geht ein/e Dom damit um, wenn der Sklave /die Sklavin krank ist?

Das habe ich schon öfter als Thema gehabt und wir reden hier nicht von mal erkältet sein, leider.

Ich bin chronisch krank und mir geht es öfter körperlich nicht so gut, durch meine Krankheit, trotzdem möchte ich gerade dann unbedingt dienen, egal wie, denn man möchte sich diese Schwäche nicht eingestehen können, aber wie geht man als Herr damit um?

Ich schrieb letztens auch mit einem anderen Dom, bei dem es umgekehrt ist. Er ist krank und seine Sklavin brauch trotzdem ihren täglichen Input.

Beide Fälle sind nicht einfach, denn auch kranke Menschen möchten gerne ihre Bedürfnisse befriedigt haben, egal was der Körper gerade dazu sagt.

Ich wünsche mir sehr oft von meinem Herrn mehr Rücksichtslosigkeit, aber er macht sich dann Sorgen und weiß nicht recht wie er es einschätzen soll. Er liebt mich und möchte mich nicht dauerhaft beschädigen, trotzdem jedoch sich nehmen, was wir beide so dringend brauchen. 

Kommunikation und Vertrauen ist auch hier wieder, wie in allen Bereichen, die wichtigste Stelle.
Mein Herr muss mir vertrauen können, dass ich ihm ehrlich sage, wie es mir gerade geht und was möglich ist, was besser ein andermal passieren sollte und umgekehrt, ich muss ihm vertrauen können, dass er trotzdem sein Mitgefühl im Griff hat und mich nicht zu soft behandelt.

Aus seiner Sicht kann ich schlecht berichten, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man sich eben doch Gedanken macht und Sorgen, ob man zu hart ist, oder eben dem geliebten Menschen lieber gutes tut, als harten BDSM zu betreiben, aber trotz allem sind doch da wieder und noch immer diese nagenden Bedürfnisse!

Kein leichtes Thema.

Reden, reden, reden.

Reden bringt Sicherheit und Vertrauen.

Man kann den anderen besser einschätzen.

Und man muss auch ehrlich zu sich selber sein können und eingestehen, was vielleicht leider nicht geht, auch wenn man Lust darauf hat.

Mit der Zeit, lernt man sein Gegenüber besser lesen und weiss intuitiv, was an dem Tag so machbar ist :)


Noch so ein schwieriges Thema ist, wenn man ins Krankenhaus muss, dort keine Ketten in der Nacht trägt und gerade in dieser Unsicherheit, so gerne ein wenig Vertrautheit hätte, aber es so gut wie gar nicht möglich ist.

Ich dachte eigentlich, dieses Jahr wäre ich durch, aber nun muss ich doch nochmal ins Krankenhaus für ein paar Tage und mir graut es jetzt schon davor. Alleine schlafen, ohne meinen Herrn, ohne seine Nähe, ohne Ketten, ohne Leine, ohne alles.

Wie machen andere das?

Ich suche immer ein wenig nach Strategien und Ersatz, aber meistens bringt es eh nicht viel, da die Möglichkeiten sehr gering sind.

Augen zu und durch, wird es wohl wieder heißen.

Davor und danach umso doller treiben :)

Vielleicht fällt meinem Herrn ja noch etwas passendes ein und man hat heute ganz andere Möglichkeiten, kann chatten, telefonieren, Videoanrufe starten und natürlich vorbei kommen. 
Die Angst nimmt es mir nicht, aber ein wenig leichter ist es doch, wenn man weiß, man hat diese Wege. Kein Ersatz für die alltägliche Routine, natürlich nicht, aber vielleicht ein Trostpflaster?

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg... manchmal muss man ihn einfach finden und ich suche noch weiter...





Mittwoch, 14. August 2019

Schutzlos



Liebe setzt in gewisser Weise Schutzlosigkeit voraus, denn sie macht verletzlich und jegliches positives Gefühl benötigt eine Form von Verletzlichkeit, damit man es überhaupt wahrnehmen kann, da es nicht aggressiv ist, sondern zart und leise.

Ich liebe meinen Herrn sehr und bin ihm dankbar, dass er sich meiner angenommen hat, für mich da ist und mich nicht aufgibt. Vergelten tue ich es ihm durch meine Loyalität, Gehorsam, Hingabe und Mühe.

Man sollte sich in einer Beziehung nicht schützen müssen, sondern vertrauen, obwohl man es vielleicht zu sehr gewohnt ist, einen Panzer zu pflegen.

Jede Beziehung bedeutet auch Arbeit, umso wichtiger ist es doch, dass man sich vor Augen führt, für was man es eigentlich tut und dass man am selben Strang zieht, die selben Ziele hat und eigentlich einen gemeinsamen Weg, mit einem gemeinsamen Ziel beschreitet. Ok in unserem Fall an einer Leine ;)

Man muß wissen wofür man es tut und wie wertvoll das Gegenüber ist, vor allem, wenn der andere es vielleicht gerade gar nicht selber sehen kann, damit man ihm dann einen Spiegel vorhalten kann und zeigen kann, was man in ihm sieht und an ihm hat.


Ich liebe Sie, Monsieur, und deshalb fahre ich so gut ich kann meine Walle runter und begebe mich schutzlos in Ihre Hände, damit Sie mich halten, tragen, schützen, wärmen, nähren, voller Vertrauen. Bitte zerdrücken Sie mich nicht und achten gut auf mich, damit ich so verletzlich bleiben kann und dadurch meine volle Demut beweisen kann.