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Posts mit dem Label "Mein Herr" werden angezeigt.

Weisheit Besonnenheit Mut Gerechtigkeit

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Herrschaft ist vor allem Herrschaft über sich selbst. Nur wer sich selbst beherrscht, wer Macht über sich selbst hat, kann überhaupt Macht über andere haben. Nun ist niemand frei von Schwächen; gerade Wut oder Angst können dazu führen, dass man die Herrschaft über sich selbst verliert – man handelt oder reagiert unbeherrscht. Niemand kann sich davon freisprechen, solche Momente zu erfahren. Nicht der Mangel an Schwächen macht Stärke aus, sondern der Umgang mit ihnen. Erst dort zeigt sich die Herrschaft über sich selbst, im Umgang mit den eigenen Schwächen. Die alten Stoiker haben viel über diese Selbstbeherrschung nachgedacht – auch und gerade darüber, was im eigenen Machtbereich liegt. In der Erkenntnis über die eigenen Grenzen liegt das eigentliche Freiheitspotenzial. Was kann ich beeinflussen, was liegt nicht im Bereich meiner Einflussnahme? Die Aufklärung über die Beherrschung der eigenen Affekte und ihre Einordnung – darin liegt die Leistung der antiken Stoa. Und sie gibt uns Tuge...

Haustierchens Erziehung (Monsieurs Eintrag)

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Das grüne Buch, eine Vorschultafel und „Rattenschwänze“ Sklavinnen wollen Struktur, einen Rahmen , der sie hält und umfasst. haustierchen, meine Sklavin ist da nicht anders. Und diese Struktur darf sie in nicht nur unsichtbar umwabern, sie muss spür- und greifbar sein – in Regeln und Ritualen, die ihre Spuren in der Realität hinterlassen. Auf der Haut der Sklavin, in ihrer Umwelt und dadurch auch in ihrem Geist. Daher „erzieht“ man Sklavinnen. Nicht weil sie keine Kinderstube genossen haben, nicht weil sie unmündig und unvollkommen sind, sondern weil sie in einer strukturierten Beziehung leben wollen – und diese Beziehung lebt von den „Erziehungsprozessen“, die die Regeln und Rituale, mit denen sie leben wollen, aktualisieren, in das Hier und Jetzt holen.  Das grüne Buch Und das bringt mich zu unserem „grünen Buch“, von dem in haustierchens Blog ja schon die Rede war. Dieses Buch enthält unseren Vertrag (unsere gemeinsamen Wertvorstellungen, unsere partnerschaftlichen Vereinbarunge...

Der Herr als Reflective Practitioner

TPE ist eine Lebensform, die von denen, die sie leben, einiges abverlangt, denn ihren Reiz bezieht sie aus der Absolutheit ("total") einer Zuschreibung: einer bekommt die Verantwortung/Macht ("power"), der andere gibt sie vollumfänglich ab ("exchange"). Aber realiter ist natürlich alles etwas komplizierter als es die Auflösung eines Akronyms darstellen kann. Nun könnte man sich ja fragen, wenn es doch eine selbst gewählte Lebensform ist, die für beide reizvoll ist, wo liegt denn da die Anstrengung? Es geht doch schließlich um Lust, um Trieb, Veranlagung. Müsste sich das nicht alles – gleichsam natürlich – zum Besten fügen? (Und anders betrachtet: wenn es das nicht tut, ist es für den einen oder beide vielleicht die falsche Form?) Dieses Weblog, über weite Strecken Protokolle einer unzufriedenen Frustschreiberin, legt von den Anstrengungen beredt Zeugnis ab. Ich denke, dass derjenige, der TPE unter dem Aspekt der Veranlagung sieht, einen Kategorienfehl...

Aus dem Alltag mit Haustierchen

Der Wecker klingelt – wie immer zu früh. Ich erwische ihn beim 2. Klingeln. Haustierchen schläft noch friedlich in ihrem kleinen Hundebettchen, angekettet wie üblich. Die Füßchen ruhen auf der braunen Kuscheldecke , die sie am Rand drapiert hat. Ich lasse sie noch etwas schlafen und erledige die Morgentoilette (Rasieren, Dusche etc.). Dann ist es Zeit, das Haustierchen zu wecken.  Normalerweise bereitet sie dann in der ihr eigenen Sorgfalt den Frühstückstisch vor, aber heute ist dafür keine Zeit. Wir haben beide Termine; da ihrer etwas früher ist, fahre ich sie hin und nehme dann meinen Termin wahr. Im Auto ist das Haustierchen natürlich angeleint; wir nehmen heute dafür die jüngst erworbene Tauleine, sie liegt wirklich gut in der Hand, und es bereitet mir Freude, das Haustierchen an ihr zu führen. Nach den Terminen treffen wir uns in der Stadt, kaufen ein frisch duftendes Brot und fahren nach Hause, um das versäumte Frühstück nachzuholen – spät, aber dafür entspannt. Haustierchen ...

Mischief managed: Wie Haustierchen beinahe mal ein paar Mandalas verschwinden ließ ...

  Mandalas und mehr Mandalas sind im Hinduismus und im Buddhismus figurale geometrische Schaubilder, die komplexe religiöse Zusammenhänge visualisieren sollen. Die meisten Mandalas sind kreisförmig und um ein Zentrum herum organisiert. Im Mandala zeigt sich ein ganzer Mikrokosmos. Hinduistische Tempel sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut; sie spiegeln gewissermaßen die Struktur des Mandalas wieder und sind so Orte, dann denen die Welt der Menschen und die Welt der Götter sich treffen. Die Schwundstufe des Mandalas i.e.S. ist das Ausmalbild, das man zum Beispiel Kindern an die Hand gibt, damit sie es ordentlich ausmalen. Die religiöse Konnotation ist natürlich in dieser Schwundstufe nahezu völlig verschwunden. Für die Erziehung einer Sklavin sind solche Mandalas, gemeint sind jetzt die Ausmalbilder, in mehrerlei Hinsicht von Wert: Sie können zur Konzentrationsschulung, aber auch im Rahmen von eher "zerebralen" Strafen genutzt werden. Sie sind leicht verfügbar und auf einfa...

Haustierchens subtiler Service

Haustierchen ist ein wertvoller Mensch. (An dieser Stelle würde sie jetzt einwerfen, dass jeder Mensch auf seine Art wertvoll ist, und damit liegt sie gewiß richtig. Aber um die anderen Menschen soll es im Folgenden nicht gehen, daher ist das – hier – nicht von Belang.) Also noch einmal von vorn: Haustierchen ist ein wertvoller Mensch und hat mein Leben in vielfacher Hinsicht bereichert. Lob-Einträge habe ich ihr im Weblog schon häufiger [ hier  und  hier ] geschrieben, aber aus meiner Sicht nicht häufig genug. Also hier noch einmal ein paar Zeilen, die ihr vielleicht nicht gerecht werden, aber sie doch ins rechte Licht rücken sollen. Haustierchen ist eine Service-Sklavin, die das Wohl ihres Herrn immer im Blick hat; sie möchte ihrem Herrn zu Diensten sein und macht sich viele Gedanken über die vielfältigen Gesten und Taten, die diesem Dienst Gestalt verleihen können. Manchmal sind es ganz unscheinbare Dinge: die heiße Tasse Kakao zur rechten Zeit, eine neue Käsesorte als Gaum...

Das Habitat des Haustierchens

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 >> Ich bin kein Pet! Ich benehme mich nicht wie ein Tier, belle nicht, oder wedle mit dem Schwanz herum und dergleichen, das können Andere viel besser und denen überlasse ich es zu gerne. Haustierchen ist mein Name und zugleich eine Beschreibung, von dem was ich bin, von dem was mein Herr heran gezüchtet hat, durch seine Erziehung, Geduld und Mühe. Ich schenkte ihm meine Rechte und mein Leben, er hingegen formte und erzog mich, so dass ich nach und nach zu seinem Haustierchen wurde. Er behandelt mich, wie sein rechtloses Tier, schmust mich, bindet mich an, gibt mir Freilauf und sorgt sich um mein Wohl. Er alleine bestimmt über mein Leben und entscheidet alles, ich hingegen habe nur zu bitten, zu folgen und ihm gut zu tun.<< Zitat aus Haustierchens Profil im SMC Das Wort "Habitat" bezeichnet, laut Wikipedia, "den charakteristischen Aufenthaltsbereich einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart". In welchem Lebensraum fühlt sich so ein Haustierchen wohl? Das ...

Meerjungfrau

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Mein Haustierchen ist eine kleine Meerjungfrau. Am Wasser aufgewachsen liebt sie die kühlen Fluten und das Schwimmen. Im Sommer gehen wir daher gerne an einen Badesee oder ins Freibad. Dieses Jahr hat uns Corona das gehörig verhagelt; gerade im Freibad ist uns das Risiko der Ansteckung zu groß. Aber nicht nur in Freibad und Badesee ist Haustierchen in ihrem Element; auch in der Badewanne fühlt sie sich ausnehmend wohl. Und ich mag es gerne, sie zu baden und zu waschen. Es ist eins der Highlights unseres Zusammenlebens, wenn ich ihre Haare wasche und dann den Conditioner einmassiere. Im Bad wird meine Sklavin ganz weich. In diesen Momenten, wenn ich sie so weich und schutzbedürftig vor mir sehe, weiß ich genau, warum ich den Wunsch hatte, sie zu meinem Haustierchen zu machen, für sie zu sorgen und sie zu hegen und zu pflegen. (Leser unseres Blogs wissen, dass das nicht immer ganz ohne Konflikte abgeht, aber davon soll hier nicht die Rede sein.) Ergötzen wir uns lieber an den B...

Mein erstes Treffen mit Haustierchen

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Mein erstes Treffen mit Haustierchen war 2018, nachdem wir uns schon 2017 virtuell kurz kennen gelernt hatten. Es war um der Samstag vor Ostern, der 31. März, um genau zu sein. Haustierchen hieß damals noch nicht Haustierchen; sie ist nach und nach dazu geworden. Damals trug sie in dem Chat, in dem wir uns kennen lernten, den nick "la_suave" und hatte ein schwarzweißes Profilbild, das sofort meine Aufmerksamkeit geweckt hatte: In Korsett und Rock, den Blick demütig gesenkt, sah sie sehr verführerisch aus. (Später erfuhr ich, dass das Bild unter anderem deswegen schwarzweiß war, weil das Korsett farblich nicht zu den Haaren paaste. Haustierchen weiß, wie sie Wirkung erzielt.) Nachdem wir uns 2017 aus den Augen verloren hatten, führte das virtuelle Wiederfinden 2018 – das musste doch Karma sein! – zu einem alsbaldigen Treffen. So, wie wir es machten, war es eigentlich nicht lege artis: Ich holte sie ganz einfach zuhause ab (sie ließ sich aber dieser Unvorsichtigkeit zum T...

Roter Faden

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Heute wieder ein Dialog. Ich schrieb einen Text (blau) und mein Herr fügte seine Sicht (rot) ein Mein Herr und ich hatten gestern einen wirklich fürchterlichen Streit! So mit herum schreien und Vorwürfe machen, unfair sein und gemeinen Sachen aussprechen, die man in der Wut sagt, aber gar nicht so meint. Manchmal braucht man ein klärendes Gewitter, allerdings haben wir wieder einen ungesunden Grundtenor und der Ausbruch war lediglich das übergelaufene Fass. Im Prinzip hapert es immer an den gleichen Dingen. Immer die selben Vorwürfe, immer die selben Anschuldigungen, als hätte sich in der Zwischenzeit nichts verändert, wäre nichts gewachsen, hätte man nichts dazu gelernt. Total erbärmlich. Lenrprozesse sind vielgestaltig; ich denke, wir lernen viel aneinander – auf emotionaler, intellektueller, kommunikativer Ebene. Es sind die in Frage stehenden Einsätze, die zu Vorwürfen und Anschuldigungen auf beiden Seiten führen. Dann streiten wir uns wie die Kessel...

Intelligentes Dienen: oder warum die sklavin den Herrn auch mal "belehren" darf

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TPE ist geprägt von einem konstanten Machtgefälle, das prinzipiell in alle Lebensbereiche hineinreicht. Die *Entscheidungsgewalt* liegt dabei allein auf einer Seite. Haustierchen respektiert diese Gewaltenteilung mit nahezu religiösem Eifer; sie folgt, auch wenn sie gerade alles Andere tun möchte als zu folgen. Das bedeutet nicht, dass sie blind und ohne eigenes Denken folgt. Im Gegenteil: vieles sieht sie deutlich anders als ich – und das artikuliert sie auch, mitunter in der deutlichen Sprache, die ihr zu eigen ist. (Ich musste mühsam lernen, dass "durch die Blumen sprechen" ihr nicht liegt und sie nicht erreicht. Kommunikation ist ja ein Dauerbrenner hier im Blog.) Manche Äußerung kommt gar bei mir als Belehrung an, und das ist eine meiner großen Schwächen: Ich ertrage Belehrungen nicht, selbst wenn ich weiß, dass sie in der Sache richtig sind. Das macht mich dann wütend, und meine Wut ist eine kalte Wut, ich werde ruhig, leise und gehe auf Distanz. Das ha...