Beziehungsarbeit
Ich las vor ein paar Tagen bei einer anderen Sklavin, dass sie nun einen Herrn erwischt hat, der mental viel stabiler und gesünder ist, als sie. Ich freue mich für sie. Das hat jede verdient.
Heute las ich dann, scherzhaft, dass er möchte, dass sie sich öffnet, verletzlich ist und anderen Beziehungskram. Zwischen den Zeilen ihre Freude darüber.
In meiner Timeline postete eine andere Sklavin Bilder von sich, wie sie herzlich lachend und fröhlich auf den Bett herum hüpft und ihre innere kleine Prinzessin feiert.
Ich fühle das so!
Sentimentale freudige Traurigkeit würde ich es nennen, was in mir vorgeht. Totale Freude, viel Verständnis und Mitgefühl.
So viele Sklavinnen sind in erster Linie traumatisierte verschüchterte Frauen, die extrem aufblühen und viel zu geben haben, sobald man sie gut behandelt und dann taucht auch ihr inneres Kind von früher auf und findet Platz und Raum, präsent durch fürchterlich viel Freude und Sorglosigkeit und das ist ansteckend!
Danach folgt das Wachstum und eine endlose kreative Energie.
Kleine Rückfälle, weil plötzlich kein Zurückhalten mehr nötig ist, aber das Nervensystem nicht gewohnt ist, dass keine Alarmbereitschaft mehr nötig ist und eine kleine Dysregulation, weil der Körper auch manches verlernen kann und ein wenig Übung braucht. Auch die Gewissheit, dass es wirklich nicht mehr nötig ist, und die Angst im Hintergrund, dass es doch wieder anders werden könnte.
Ein Herr, der das negative Verhalten einer Sklavin nicht persönlich nimmt, nicht als Anlass für seinen eigenen Zorn, sondern hinterfragt und kommunizieren möchte, der Erklärungen sucht, um das Verhalten in den Griff zu bekommen, der ist wertvoll und rar.
Wer auf solch einer Beziehungsebene lebt, dem steht nichts im Weg. Der sieht überall Lösungen und spaziert durch sein Leben, wo andere misstrauisch jeden Stein beäugen.
Ein Hoch auf mental gesunde Herren!
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