Wo Hingabe keinen Raum mehr findet
Da trudelte mir eben eine Frage aus einem Forum in mein Postfach, bei der sich bereits beim Lesen ein Ziehen in meiner Magengrube breit machte. Übersetzt lautete sie in etwa: „Verehrt ihr euren Dom wirklich jeden einzelnen Tag, selbst wenn ihr euch nicht danach fühlt?“ Erst dieses Ziehen in der Magengrube. Dann die Erinnerung an Bedürfnisse und Sehnsüchte, die schon so lange brachliegen, ohne dass auch nur die kleinste Besserung in Sicht wäre. Und schließlich diese ungeheure Traurigkeit, weil man tief in sich weiß, dass es sich wohl nie mehr ändern wird. Meine eigentliche Antwort wäre wohl: „Natürlich! Gerade dann, wenn man nicht möchte, ist es umso wichtiger. Umso intensiver. Umso erfüllender. Gerade dann zeigen sich Demut, Hingabe und das, was eine Sklavin ausmacht. Gerade dann!“ Vorgetragen von meiner kleinen, inneren, jubelnden Sklavin. Und dann folgt die Erkenntnis, wie meine Realität inzwischen aussieht. Dass es für mich undenkbar geworden ist, Monsieur jemals wieder so zu ...