Montag, 29. August 2022

Zwischen Türen stehen

 Es fühlt sich an, als würden wir mitten in der Türe stehen, nicht wissen, ob wir wirklich rein gehen wollen, oder nicht. Doch lieber draußen bleiben? 

Ich habe mich Monsieur geschenkt. Nicht jedes Geschenk wird pfleglich behandelt und nicht jedes Geschenk mag man gleichermaßen.


Unsere schlechten Verhaltensmuster setzen sich fort und wir finden nicht zueinander. 


Vielleicht ist zu viel, zwischen uns, kaputt gegangen. 

Vielleicht haben wir aus den Augen verloren, was wir aneinander haben, jedoch vor so langer Zeit, dass wir es nicht wiederfinden können. 

Vielleicht sind wir auch einfach zu unterschiedlich in unseren Bedürfnissen. 

Jeder möchte geliebt werden, um seinetwillen. 

Jeder möchte seine Bedürfnisse befriedigt wissen. 

Jeder möchte sich geborgen und wohl fühlen.


Und das fehlt. 


Und so stehen wir in der Türe, durch einen Raum getrennt und wissen nicht, ob wir nochmal rein gehen sollen, oder…

Sonntag, 21. August 2022

Einfach mal atmen

 Ich hatte mehr schwere Tage im Leben, als leichte, sagt mir mein Gefühl, für Realität würde eher sagen, es waren mehr durchschnittliche. 

Durch die schweren Tage lernt man ungemein viel und genau in so einer Phase lernte ich vor vielen Jahren, wie wichtig die Atmung ist. Mittlerweile entstand ein regelrechter (esoterischer) Hype darum, leider, jedoch ist da wirklich was dran. Wenn man länger aus, als ein atmet, entspannt man, achtet man allgemein auf seine Atmung für ein paar Momente, kommt man bereits zur Ruhe, so einfach kann es sein. Es kostet nichts, nicht mehr, als den Zeitpunkt zu erwischen, in dem man bemerken kann, dass man gestresst ist und genau das ist oft das eigentliche Problem!

Vor lauter Stress nicht mehr bemerken können, wie sehr man gestresst ist und keine Pause machen können. 

Nach wie vor finde ich, wie wohl fast alle, die Zeiten so schwierig!

Krieg, Inflation, gefühlt ist sich jeder der nächste und jeder ach soooooo wichtig und zeigt im Internet wie toll und glamourös sein Leben ist und hinter den Fassaden bröckelt es vor sich hin und hinter der Stirn sind Tränen und Missgunst verborgen, weil sie vor lauter zur Schau stellen, nicht mehr genug Zeit finden, um ihre Zeit wirklich sinnvoll zu genießen, aber ich schweife komplett ab, tut mir leid und das war nun wirklich sehr verallgemeinert, keine feine Art, pardon!

Das beschreibt aber ein anderes Problem, womit man sich das Leben schwer macht ;)

Zu sehr auf das Leben Anderer  achten und dadurch, nicht nur sein eigenes aus den Augen verlieren, sondern  auch noch garstige Gedanken haben. 

Alles nicht toll und doch ist die Lösung in jedem Fall die selbe. 

Einfach wieder auf sich selber besinnen. Auf sich selber konzentriert. Auf sich selber hören. Auf sich alleine und was die eigene innere Stimme sagt, unabhängig vom Außen. 

Ich habe viel zu lange versucht es allen recht zu machen und ja, auch ich las und lese überall, dass man das eh nicht kann usw. und dachte dann, dass ne ich das ja nicht machen, aber ich kann auch nicht immer objektiv auf mich schauen. 

Wie ich schon vor ein paar wenigen Wochen schrieb, ist hier alles im Umbruch und wenn das vielleicht auch nicht jeder versteht, mich selber inklusive, ist das auch in Ordnung. Nicht alles in Leben muss verstanden werden. 

Was auf alle Fälle immer funktioniert ist:

Weiter gehen, atmen, einen Schritt nach dem anderen, es kommt ohnehin wie es kommen soll und es genügt, wenn ich einen Schritt nach dem anderen mache und arme. 

Und in Situationen wo ich wirklich nicht vor oder zurück wusste, wo ich nicht einmal mehr wusste, ob ich den nächsten Tag erleben würde, nein nicht weil ich psychisch labil bin, sondern im Krankenhaus lag und Komplikationen hatte, kann ich genau mit diesem Gedanken durch die Stunden. 

Und wenn ich durch die schlimmsten Stunden dankt kam, werde ich dich wirklich jede Situation damit kommen und das hilft mir, auch wenn es im Moment eigentlich keinen Anlass gibt, weil im Moment nichts schlimmes passiert, außer dass Weltgeschehen, das ist wirklich grauenhaft!

Jedenfalls muss ich kürzer treten, denn die Pflichten haben wieder überhand genommen und für die schönen Dinge ist kaum Zeit übrig geblieben und das geht nicht. 

Wir haben nur ein Leben und das kann nicht nur auf Arbeit bestehen. 

Freitag schrieb ich Monsieur noch, was für tolle Dinge wir am Wochenende machen können und was haben wir nun letztlich wirklich gemacht, kaum etwas. 

Im Blog geht es im Moment kaum um DS, geschweige denn um TPE, das ist mir vollkommen bewusst. 

Zu TPE und DS fehlen zwei. 

Monsieur ist ein liebevoller Partner, der mich umsorgt und verwöhnt und sich wirklich bemüht. 

Unser Machtgefälle ist nicht vollkommen weg, ich mache es nur nicht gerne zum Thema, weil es ein zartes Pflänzchen ist. 

Wir haben feste Gewohnheiten. Nach wie vor esse ich am Boden mit meinem kleinen Tisch, bekomme die Kette mit Schloss ans Halsband, muss immer fragen, ob ich auf die Toilette darf und ab und zu fordert Monsieur etwas mehr, wie gestern Abend beim Spaziergang, als ich ein Hundehalsband tragen musste. 

Vielleicht wird es mehr, vielleicht nicht, im Moment versuche ich meinen Alltag so zu strukturieren, dass ich ihn bewältigen kann, ohne dass der Alltag mich aufrisst und ich unglücklich bin, so dass ich genug Zeit für die schönen Dinge finde und ausgeglichen bin, denn mein Glück auf DS und TPE zu bauen, das brachte leider auch nichts und meine Abhängigkeit von meinem Herrn bringt auch nur Unzufriedenheit, also selbst ist die Frau.

Früher dachte ich immer, wenn meine Kinder groß und aus dem Haus sind, werde ich Vollzeitsklavin sein und mein Herr wird mein ganzes Leben bestimmen und mich benutzen und einsetzen, wie es ihm beliebt und ich meine nicht nur sexuell, sondern auch beruflich und privat, wie seine persönliche allumfassende Wohlfühlperson, die sich um alles kümmert und für alles sorgt, so dass er den Kopf für die wichtigen Dinge frei hat und nun?

Mein jüngstes Kind ist 17 und nein, ich bin nicht uralt, ich werde dieses Jahr 41, ich hatte lediglich früh begonnen, zum früh fertig zu sein und vor allem, ich war jung als meine Kinder jung waren und ich war noch fit, als sie jung waren und wir hatten so viel Spaß zusammen. Wir hatten gemeinsam Blödsinn im Kopf und ich war mir für nichts zu schade und ja, ich Wasser die Mutti mit 12cm Pfennigabsatz auf dem Spielplatz, die schneller durch den Sand, oder über die Holzbrücke rennen konnte, als andere Mütter mit flachen Schuhen!

Und nun sind sie fast alle auf dem Haus und flügge und brauchen mich nicht mehr und Monsieur braucht mich auch nicht und mein Alltag ist so vollgemüllt mit Pflichten von außen und Arbeit, dass ich gefühlt ersticke.  

Aber ich ändere gerade. 

Ich tue was nötig ist und möglich ist und ich atme und ich bin in mir und ich schaue was das Leben für mich bereit hält und es kommt doch ohnehin immer ganz anders, als man denkt und schmeißt alle Pläne um, also sortiere ich eben um und buddle mich unter dem ganzen Alltagsmüll wieder hervor!


Sorry für die Rechtschreibfehler, ich habe das auf dem Handy getippt und bin müde und zu faul es nochmal zu lesen und freut euch doch einfach drüber, wenn ihr einen findet, dass ihr viel schlauer seid als ich!

Freitag, 19. August 2022

Es braucht nicht viel

 Ich hatte mir zwar vorgenommen etwas kürzer zu treten, bekam es dennoch nicht sonderlich gut hin. 

Monsieur war Anfang der Woche drei Tage weg und das funktionierte recht gut. In meinen früheren Herrschaften wäre ich grandios zerbrochen und hätte gelitten, dieses Mal machte es mir nichts aus. 

Monsieur hinterließ mir einen liebevollen Brief mit der Anweisung, dass ich genug Pausen machen soll und es auch meine Aufgabe ist, dies via Handy zu übermitteln und das tat ich so gut es ging. Ansonsten schrieben wir ab und zu und ich hatte genug zu tun. 

Selbst nachts fand ich gut ins Bett, obwohl Monsieur vor mir eingeschlafen und mich nicht auf der Ferne ins Bett geführt hat. Früher wäre ich die halbe Nacht wach geblieben, aber mittlerweile bin ich selbstständig genug, um selber klarzukommen. 

20 Jahre TPE kann man also doch rückgängig machen, wenn es nur sein muss und man kommt mir immer weniger aus. Nun reicht es mir schon, wenn ich Frieden habe, keinen Streit, die Wohnung sauber ist und ich in Ruhe gelassen werden 😊

Happy life!

Genau genommen ist TPE auch nur eine Sucht. 

Sucht nach Kontrolle. Nun lebe ich frei, ob ich will oder nicht, aber suchtfrei leben ist gut, so kann man wieder die feinen Details spüren und Kleinigkeiten entdecken und braucht nicht den großen Bums!

Ich meine das wirklich ernst!

Es ist mühsam und anstrengend, wenn man sich immer sehnt und erhofft und nichts kommt und man nie befriedigt ist. Nun habe ich Frieden und das ist unbezahlbar.





Dienstag, 9. August 2022

Alltagstrott

 Wir haben nun etwa vier Wochen damit verbracht, unser Leben zu entrümpeln und waren äußerst erfolgreich, wie ich finde und Monsieur versicherte es mir täglich auf seine Art. 

Das klingt so, als hätten wir ein Messi Wohnung gehabt, dabei kam tatsächlich kaum was weg, aber jeder weiß doch, wie toll es sich anfühlt, wenn man Frühjahrsputz macht und einfach mal schaut, was man wirklich noch braucht. Weg kam das alte Sofa, rum Beistelltisch, der Sitzsack mit Hocker, ein paar Plüschies und wie haben ganz viel umstrukturiert. Das brachte viel.

Mit neuen Augen, auf alte Dinge schauen. 

Was das aber auf Dauer bringt, wird die Zeit zeigen. 

Dann dachte ich, wenn ich damit fertig bin, werde ich Pause haben, Zeit für mich!

Pustekuchen!

Einen Tag lang fand ich immer noch was und noch was und noch was und dann wollte immer noch jemand was von mir und noch hier jemand und da noch was. 

Keine Pause. 

Wieder von morgens bis abends machen und tun und rennen und mal 30min auf dem Sofa sitzen, oder morgens mal 30min liegen bleiben, das war mein Luxus, oder wie jetzt, etwas länger schon wach sein, aber eben nicht aufstehen. 

Es gibt da diese Geschichte mit dem Professor an der Uni, der Steine in ein großes Glas füllt und seine Studenten fragt, ob das Glas voll ist und die Studenten immer: „Jaaaa!“ und dann füllt er noch kleinere Steine rein und dann Sand und zu letzt, mal ist es Wasser, mal ein Feierabend Bier. In der buddhistischen Variante ist es natürlich Wasser und er sagt dazu, man muss sich seine kostbarsten Steine als erstes ins Glas legen, denn sonst passen sie nicht mehr hinein. 

Immer steht das Glas für den Tag und ich habe es gerade nicht ordentlich erzählt, denn das haben wirklich so tausende Menschen vor mir getan! Mit Worten und Videos, gebt einfach irgendwo Glas, Steine, Professor ein, das müsste schon reichen. Es gibt unterschiedliche Details, die Aussage ist immer gleich. Du kannst noch was in den Tag quetschen, aber die, für dich, wichtigen Dinge, solltest du direkt rein stecken, sonst findest du keinen Platz dafür. 

Sklavinnen neigen dazu die Verantwortung ihrem Herrn zu geben. Ist das richtig? Keine Ahnung. Ich mag nicht urteilen, ich würde sagen es ist individuell. Er bestimmt, also hat er ja automatisch die Verantwortung. 

In meinem Fall habe ich sie selber, denn es reguliert keiner. Zwar hat es dann gestern Abend selbst Monsieur mal gereicht, als es eigentlich schon viel zu spät war, jedoch sagte er dann: „Dann bist du halt morgen Mann für keinen zu erreichen.“ und das ist so ja auch nicht möglich, zumal das daher gesagt war und heute wieder kein Thema war, bzw. Es ist ja früh morgens, er ist los zur Arbeit, ich weiß nicht wie der Tag sich entwickelt, aber nun erst mal kein Thema war, in dem Zettel, den er mir schrieb. 

Wie auch immer, da er bisher nicht regulierend einwirkt, ist es meine eigene Verantwortung und ich bin da nicht gut drin. 

Eigentlich müsste ich Grenzen ziehen und mehr auf mich achten und auch mal nein sagen, leider bekomme ich das allerdings nicht und denke mir statt dessen: „Ach, reiß dich halt zusammen und mach das noch eben.“ und dann machte ich das gestern mehrfach und irgendwann war ich einfach nur noch sauer. Ich dachte mir davor, dass eine Mal noch und immer gab es dann noch das eine Mal und noch ein Mal und es nahm kein Ende. 

Aber dann Monsieur, wie ich früher einen Herrn benutzt hätte, zum Regulieren, mag ich auch nicht. Das ist zwar schön einfach und in gewisser Form würde ich  nach wie vor sagen, dass das zur Pflege einer Sklavin gehört, dass man auf sie achtet und sich um sie kümmert, Monsieur hingegen ist kein Pflichterfüller und ich stelle mich auf meine Beine und werde nun eben lernen mich um mich zu kümmern und die Aufgaben zu meistern, die mir das Leben stellt und sie auch als Aufgaben zu erkennen. 

Gestrige Aufgabe des Lebens also: lerne Grenzen zu setzen, damit es dir gut geht und Andere dich nicht zu sehr vereinnahmen und achte mehr auf dich, denn es achtet kein Anderer darauf

Lektion gelernt und nun heißt es üben…


Nachtrag:

Das liest sich falsch. Monsieur kümmert sich um andere Bedürfnisse in unserem Leben. Die zwischenmenschlichen hat er nicht im Fokus, wenn es um meine Bildung, um Dinge die mir Freude bereiten oder oder Ärger machen gehen, um anderes Wohlbefinden, darum kümmert er sich rührend und ausdauernd.

Keiner kann seinen Fokus auf allem haben, immer fällt irgendwo etwas herunter, natürlich muss ich dann lernen mich um diese Dinge selber zu kümmern.


Sonntag, 7. August 2022

Schmetterling

 Dir einen fahren in den Ferien in den Urlaub, wir zu Ikea 😂

So könnte man das kurz beschreiben und finanziell war unser Ferienprojekt auch gar nicht so viel kleiner!

Vorab, danke für die lieben Nachrichten und tut mir, dass ich nicht zum Beantworten kam, nun erkläre ich auch gleich warum das so ist.

Mein Anstoß löste einen Tsunami aus und irgendwie fühle ich mich ja schon irgendwie, nach wie vor, wie so ein kleiner Schmetterling. 

Zwar weiß ich noch nicht genau wo meine Reise hin geht, aber ich gehe Schritt für Schritt und schaue was das Leben für mich bereit hält, denn es kann nur besser werden.

Wir haben möbeltechnisch in der Wohnung nicht viel verändert, eigentlich nur ein neues Sofa gekauft (meine Güte sind bequeme und zugleich schöne Sofas teuer!) und dann passten die Vorhänge nicht mehr und und und, man kennt das vermutlich und das Sofa ist größer, als das alte, also müssen neue Beistelltische her usw.

Jedoch waren auch das nur kleinere Veränderungen. Wir haben viele Dinge aussortiert und umsortiert, vor allem umstrukturiert. Monsieur ist sehr gut darin. Weit waren recht häufig bei Obi und haben stapelbare, durchsichtige Kisten gekauft, die aus einem System stammen, dass dadurch besticht, dass alles zusammen  kleinere Kisten für rein, abteiler, Schalen usw., alles sehr praktisch und eben, dass sie durchsichtig sind, so dass  man reinsehen kann ich man nicht, wie bei Ben stylischen und schönen, die wir vorher in unserer Kammer hatten, immer erst nachsehen musst.

Aber das sind alles Puzzleteile.

Wir haben unser Leben entrümpelt, neu strukturiert und schöner gemacht, in jedem Raum und Bereich.

Im Alltag sammeln sich schlechte Angewohnheiten an, man merkt es nicht.

Kleines Beispiel: im Bad haben wir wir zwei Anlagen schön auf der Badewanne stehen gehabt, in die  man immer so sein Duschgel, Shampoo, Zeug reinstellt. Sie haben Löcher unten drin, damit das Wasser abfließen kann, aber darunter sammelt sich immer Schnodderrotze und man muss regelmäßig daran denken es sauber zu machen. Wenn man mal zu spät dran ist, stinkt es und ist ekelhaft und schwerer wegzubekommen und weil die Dinger drauf stehen, sieht  man es nicht *würg

Ich hätte viel früher mal daran denken sollen, einfach diese tollen Saugnapfablageeckschalendinger von Ikea zu kaufen. Das schwebt nun in der Ecke über der Wanne und man wischt einfach mal drüber und fertig!

Seelenhygiene.

Man muss auch immer schauen, was man in sich anlagert.

In meinem Fall, muss ich darauf achten, wie ich mit mir umgehen lasse.

Ich neige dazu, mir zu viel gefallen zu lassen.

Dann kommt von Monsieur, dass ich aber auch gemein zu ihm bin. Stimmt. Wenn er mich nicht gut behandelt, neige ich dazu, unzufrieden zu sein und das meinen Partner spüren zu lassen. Dann kann man sagen, es ist menschlich und verständlich, aber so möchte ich nicht sein. Nur weil ich schlecht behandelt werde, muss ich es nicht auch zurück geben. Ich muss dem Anderen meinen Honig uns Maul schmieren, jedoch kostet Freundlichkeit nichts, höchstens Mühe 😊

Jedenfalls habe ich alles mögliche umgeräumt und umstrukturiert und rausgeschmissen und dünn gemacht!

Leider blieb der Alltag ja noch ebenso anstrengend, also 3x am Tag mit dem Hund raus und weil gefühlt alle im Urlaub waren, habe ich noch eine Katze zeitaufwändig betreut und der Haushalt musste ja trotzdem gemacht werden, also Wäsche waschen, aufhängen usw., dann auch noch die Hitze und ich hatte kaum eine Pause oder ruhige Minute.

Morgens aufstehen, Morgentoilette, Hund, frühstücken, Wohnung, Haushalt, was auch immer, Hund, Essen Haushalt, Wohnung oder so, abends Hund, bettfein machen schlafen und von vorne. Dazwischen einkaufen bei Ikea, Katze versorgen und soziale Kontakte, was halt so ansteht. Da war keine Zeit für nichts und keine Zeit zum nachdenken.

Heute ist aber der große Tag!

Ein paar Sachen kommen ins Auto, die fahren wir morgen zum Oxfam Laden, dann Staub wische ich nochmal alles, sauge und wische den Boden, dann müsste ich fertig sein und dann kann mich nichts mehr von meinem Buch und einem Eistee fern halten!!!!


Und was  danach kommt?

Das zeigt mir das Leben und vielleicht Monsieur…



Samstag, 23. Juli 2022

Perpetuum mobile

 Es hat sich vieles in meinem Leben verändert.

Meine Schwester ist gestorben.

Ich habe ihren Hund geerbt.

Ich wollte keinen Hund.

Ein Hund passt nicht in mein Leben.

Nun habe ich einen Hund in meinem Leben.

Vieles mussten wir umgestalten.

Ein Stück Kindheit bricht weg, wenn die große Schwester stirbt.

Man wird ein Stück erwachsener.

Ein Stück Komfort kommt zurück, wenn ein Mensch stirbt, der einem das Leben schwer machte.

Es fühlt sich etwas an, wie eine Raupe, die nun als Schmetterling den Kokon verlässt. 


Eigentlich bin ich eine Tiefstaplerin. 

Ich mache nicht wenige Rechtschreibfehler.

Ich benutze Fremdwörter nicht immer richtig.

Sprache benutze ich allgemein sehr kreativ.

Für meine Kommabenutzung habe ich auch ganz eigene Regeln. 

Wenn jemand denkt, dass ich dumm bin, dann lasse ich ihn in dem Glauben, weil es mir vollkommen egal ist, denn Intelligenz ist eine Form von Eitelkeit und meine Vermutung ist ohnehin, dass Menschen die meinen für intelligent gehalten werden zu müssen, ihre ganz persönlichen Probleme haben.

Die Dinge, auf die ich Wert lege, haben mit Charakter zu tun, mit Loyalität, Ehrlichkeit und Stärke. Dafür braucht man weder Grammatik, noch einen hohen IQ. Herz und Verstand genügen mir vollkommen.

In den letzten Wochen bin ich weit von meinem Weg abgekommen.

Ich komme auch weiterhin immer weiter weg davon und dadurch zurück zu mir, zu meinem ursprünglichem Ich und meine innere Sklavin, das was ich dafür hielt, ist wie ein Scheinriese. 

Je weiter ich von ihr weg war, umso mehr sehnte ich mich nach mir, umso wichtiger kam sie mir vor und jetzt, wo ich sie theoretisch haben könnte (darauf gehe ich später mehr ein), merke ich, sie war nie meine innere Sklavin, sie war keine Sklavin, sie war etwas anderes.

Ich muss dafür aber weiter ausholen.

Ich bin eine Tiefstaplerin.

Gerne stelle ich, was ich tue und bin, als wesentlich kleiner dar, als ich bin. Dieses klein machen, ist so ein weibliches Ding, Erziehungssache, hat ganz verschiedene Hintergründe, ist ganz typisch für Frauen allgemein, für Sklavinnen im Besonderen. Warum eigentlich? Warum darf man eigentlich nicht stolz sein? Aber das geht nun weit vom Thema weg.

Ich wurde als drittes Kind geboren und meine große Schwester war 8 Jahre älter als ich. Sie hatte einen schweren Unfall, als ich noch ganz klein war und saß fortan im Rollstuhl. Das ist schlimm, keine Frage, aber ab dann hieß es, dass ich für sie da sein muss und ihre Füße ersetze. Wenn sie etwas brauchte, hatte ich es zu holen, denn immer in den Rollstuhl rein, um es sich selber zu holen, ist ja schon arg mühsam, also kann das ja die kleine Bianca machen.

Kein großes Ding... wenn man sich damit keinen Tyrannen heranziehen würde.

Meine Schwester nutzte es gnadenlos aus. Sie rief mich wegen jeder Kleinigkeit. "Bianca, komm mal!" und dann wollte sie mir was im Fernseher zeigen, oder ihr war langweilig, oder oder oder, jedenfalls war so gut wie nie etwas wirklich wichtiges. Wenn ich dann entnervt nicht sofort lief und sie immer lauter und hysterischer schrie und mein Vater schauen ging, versteckte sie z.B. ihre Wasserflasche und behauptete dreist, dass sie furchtbaren Durst hätte und ich ihr nichts zu Trinken bringen würde.

Küchenpsychologen würden an dieser Stelle nun lauthals los diagnostizieren, dass ich deshalb zu DS fand und Sklavin wurde. Nein, tut mir leid. So einfach ist es nicht :)

Ehrlich gesagt spielte ich auch schon in einem ähnlichem Alter, an Kindergeburtstagen oder zu anderen Gelegenheiten, am Liebsten "armer schwarzer Kater". Dabei geht es darum, dass Kinder einen Kreis bilden. Ein Kind ist der arme schwarze Kater und muss in der Mitter, auf allen Vieren miauend ein Kind aussuchen. Das Kind soll nun drei mal, ohne zu lachen!, "armer schwarzer Kater" sagen. Schafft es dass, versucht es der Kater beim nächsten Kind usw. 

Also meine Veranlagung allgemein war schon immer da, das wurde mir auch in meinen ersten Beziehungen sehr deutlich, in denen ich immer etwas vermisste und nicht wusste, was ich genau suchte und dann, in einer leider zu brutalen Form fand ich es und merkte langsam, wohin die Reise geht, ohne Worte dafür zu kennen.

Es ist schwer in Worte zu fassen, was in den letzten Wochen in mir passiert ist.

Ich wurde immer klein gehalten. Dieses "nicht gut genug" Gefühl.

Monsieur ist da anders. Er sagt immer "Gönn es Dir." oder "Warum nicht? Ja es kostet mehr, aber es ist ja auch besser."

Dadurch und durch viele andere kleine Dinge, entstand ein stetiges langsames Umdenken.

Meine Mutter starb früh, auch an Krebs, weil er bei uns vererbt wird. Eine Familie ohne Mutter ist keine Familie, so ist meine Erfahrung.

Man hat immer eine Wahl im Leben. Selbst wenn es schlimme Nachrichten gibt, hat man die Wahl, wie man damit umgehen kann. 

Meine Schwester ging nicht zur Vorsorge, das war ihre Wahl. Ich ging und gehe zur Vorsorge, das war meine Wahl. Zwar hatte ich einige OPs und bin körperlich nicht mehr so fit wie andere in meinem Alter, aber ich lebe, sie nicht. Ich bin älter als meine Mutter geworden und mit etwas Glück werde ich älter als sie.

Ich tue alles dafür

Ich habe immer versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie nicht leicht waren.

Sicher habe ich nicht immer das Richtige getan, aber ich habe immer mit dem Gedanken, das Richtige zu tun, entschieden.

Als ich zu Monsieur kam, sah ich mich als alleinerziehende Mutti, chronisch krank, aber so fit, dass ich 5x die Woche ins Fitnessstudio gehen kann, TPE Sklavin durch, wissbegierig und permanent untervögelt.

Und wenn mich jemand gefragt hatte, was ich im Leben geleistet habe, dann wäre mir nichts eingefallen. Einfach nichts.

Bei Gesprächen ließ er nebenbei einfließen, wie toll er es fand, dass ich trotz meines psychisch so kaputten Mannes, meine Kinder so gut erzogen habe und das, obwohl ich ständig im Krankenhaus war. Vorher sah ich das nicht so. Zwar hatte ich die zwingende Notwendigkeit erkannt, klar, aber die Leistung dahinter nicht, nur den Druck es zu schaffen.

Oder meine Krankheit. Mal sah ich sie als Fluch, mal als Horrortrip, immer recht negativ, aber er erkannte darin meine Stärke, die ich unter beweis stellen konnte und eine Chance. Nun bin ich stolz darauf, was ich trotz meiner Krankheit schaffe.

Er sagte nie etwas zu meinem Bildungsgrad, sondern betonte immer, wie toll er es findet, wie ich mich nebenher weiter gebildet habe, es noch tue und was ich alles geschafft habe, was ich alles weiß und dass ich nicht aufhöre.

Er hat immer wieder diese vielen Seiten an mir aufgezeigt, die vorher keinen interessiert haben.

Meine Partner, oder auch andere Männer die ich kennengelernt hatte, haben sich für mein Aussehen interessiert, für meine devote Seite, aber das wars.

Mein Wesen kaum.

Meine Krankheit wurde entweder ignoriert, oder schlimmer, mein Ex-Ehedom nutzte sie gerne, um sich als Opfer zu inszenieren, wie arm er dran ist, mit so einer kranken Frau...

Mich mal intellektuell fördern? Nein, das ist kein Thema gewesen.

Monsieur war da immer vollkommen anders.

Ich hatte irgendwann erwähnt, dass ich in jungen Jahren gerne gemalt und gezeichnet hatte, dann aber aufhörte und später meine Sachen meinem Kind geschenkt hatte. Er fragte, was ich dafür brauche. Mittlerweile habe ich eine gigantische Bibliothek und meine Kunstecke ist perfekt! Wirklich, mir fehlt es an nichts und das nur, weil ich mal sagte, wie gerne ich es früher machte und dachte, ich kann es eh nicht.

Aber er glaubt an mich und fördert mich.

Im Buchladen nehme ich mir ein paar Bücher, setze mich in eine Ecke, schaue sie mir genauer an, während er herumstöbert. Meistens vertiefe ich mich in eins und wenn er fertig ist, fragt er mich, welche ich möchte. Er schaut dann nicht, ob es zu teuer ist, sondern was für eins es ist. Er interessiert sich für das Thema und sagt etwas dazu, wobei ich besonders gerne höre, dass er es auch gerne lesen würde, weil das bedeutet, dass wir darüber reden werden :)

Damit meine ich nicht, dass ihm Geld egal ist, so ist es nicht. Wir sparen dafür an anderen Dingen. Jeder hat Zeug, wo er lieber spart und Zeug, was ihm wichtig ist und daher das Geld lockerer sitzt. Es geht darum, dass er weiß, ich würde ein teures Buch immer direkt zurücklegen und sagen, es ist mir zu teuer, ich nehme das, was weniger kostet, auch wenn ich das Andere lieber haben würde, aber er ist die Stimme die dann sagt: "Nein, gönn es Dir, Du bist es wert!"

Ich wuchs mit Stimmen auf, die mir sagten, dass ich es nicht wert bin.

Ich hatte kein eigenes Zimmer.

Ich sollte für meine Schwester da sein. Ich durfte keine eigene Zeit haben, sondern sollte für sie verfügbar sein. Sie hatte kaum eigene Freunde und wenn ich zu meinen gehen wollte, bekamen wir Streit. Immer wieder Streit. Ich wuchs mit dem Gedanken auf, ich bin es nicht wert. Egal was.

Als ich also den Anruf bekam, dass sie Krebs hat, war es keine so große Überraschung, weil sie nicht zur Vorsorge ging, aber es stellte einiges um, denn nun hatte ihr Leben ein Verfallsdatum. Kein genaues, aber eins, was bedeutete, dass wir ihren Hund aufnehmen würden.

Das war ein sehr blöder Zeitpunkt dafür.

Monsieur und ich hatten eine Dauerkrise. Im Prinzip seit wir zusammengezogen sind.

Monsieur ist ein super Monk, der alles umstellen musste und nicht wollte und ich, die Hippie Queen, die das bunte Chaos mag, sich schon zusammen gerissen hat, es ihm recht machen wollte, aber nicht wusste wie.

Wir saßen nur noch in unseren Ecken und waren seelisch komplett auseinander.

In Krisen halten wir zusammen und funktionieren. Das klappt gut, aber mehr auch nicht. Wir funktionieren.

Meine Schwester stirbt, ich habe ihren Hund, der nicht in mein Leben passt, ich mag die Verantwortung nicht, der Hund macht meine Position streitig, Monsieur ist noch unzufriedener, dadurch bin ich noch unzufriedener, außerdem stirbt meine Schwester, meine Migräne wird immer häufiger und schlimmer, ich komme einfach überhaupt nicht mehr klar! 

So sah es in etwa aus, als der Anruf kam, dass sie plötzlich und viel zu früh gestorben ist.

Nicht mal am Krebs im eigentlichen Sinne. Sie ist erstickt. Nur indirekt am Krebs so gesehen.

Und das war wirklich plötzlich, denn eigentlich hätte sie noch ein paar Wochen oder Monate gehabt und das hat mich dann umgehauen.

Aber manchmal braucht man genau das.

So einen Baseballschlägerschlag voll in die Fresse!

Dann liegst du auf dem Boden, blutend, leidend, alles tut weh, voller Hass und Wut!

Aber das Leben interessiert es nicht.

An dem Punkt war ich schon einige Male.

Du denkst echt, du kannst einfach nicht mehr, du bekommst keine Luft, du hältst das jetzt einfach nicht mehr aus, aber das Leben interessiert es nicht und es geht einfach weiter. 

Was hast du denn dann für eine Wahl?

Keine!

Du machst weiter...

Aber das Wie! ist entscheidend. 

Wie machst du weiter?!?

Das hat sich geändert.

Warum denke ich so klein von mir?

Warum staple ich mich immer so tief?

Ich bin ein toller Mensch.

Ich helfe nahezu jeden Tag Menschen.

Ich bin immer für Andere da.

Ich habe anderen Leuten durch ihre schlimmsten Tage geholfen.

Ich habe Andere aufgebaut, als sie nicht weiter wussten.

Es gibt gerade jetzt einen Menschen in meinem Leben der sagt: "Ich muss nur Deine Stimme hören, und es geht mir schon besser!"

Ich habe an Menschen geglaubt, als sie es selber nicht konnten.

Ich habe an mich geglaubt, als es kein Anderer tat.

Ich bin nicht gestorben, als es mehrmals knapp war.

Ich war für meine Kinder da, ich selbst für mich alleine zu schwach war.

Ich gehe jedes Jahr zu Vorsorge, obwohl ich so furchtbar Angst habe.

Ich stehe jeden Morgen auf, egal wie es mir geht und was ich zu erwarten habe.

Ich habe die Hölle erlebt und lebe noch und kann positiv in die Welt schauen.

Ich hatte ein furchtbares Leben und bin mit einer der positivsten Menschen, die ich kenne!

Ich kann lieben, lieben, lieben, egal wie oft ich verletzt wurde und werde.

Ich habe den Hund meiner Schwester aufgenommen, der krank ist und mir das Herz brechen wird, der meinem verstorbenem Hund so ähnlich sieht und mich täglich an sie erinnert und mir dadurch weh tut, weh tut, weh tut.

Ich bin einer der stärksten Menschen die ich kenne und ich kann so verdammt stolz auf mich sein, dass eine Verdienstmedaille erst noch erfunden werden müsste!

Und durch diese neue Einstellung, die unter anderem von Monsieur erschaffen wurde, habe ich mit ihm ein Gespräch geführt, was vielleicht längst fällig war, aber sicher noch nicht früher reif gewesene wäre.

Im Prinzip lebten wir nur noch wie in einer WG.

Wir aßen zusammen und schauten mal eine Serie, oder einen Film. Wir führten nette Gespräche und gingen uns viel aus dem Weg, ansonsten stritten wir viel. Mehr war nicht übrig geblieben.

Meine innere Sklavin war eingeschrumpelt und nicht mehr vorhanden.

Ich setzte mich mit ihm hin und erklärte meine Sicht, unter anderem das Gefühl, dass ich aufgegeben wurde, bereits vor langer Zeit. Dass man sich keine Mühe mehr mit mir als Mensch gibt. Details sind hier unwichtig, er bekam sie zu hören.

Auch erklärte ich, worin aus meiner Sicht unsere Probleme entstanden sind, eben das Thema Monk&Hippieseele und wie man das miteinander leben kann. Er sagte, dass das gar nicht geht und an dem Punkt kann man nur antworten, dass man dann keine Beziehung führen kann. Wenn das Gegenüber meint, etwas geht gar nicht, ist es nicht das Thema, dass man diskutiert, sondern die innere Einstellung. Geht gar nicht ist eine Blockade.

Gut, wenn es gar nicht geht, braucht man nicht weiter reden, dann trennt man sich eben.

Vielleicht war das ein Weckruf?

Danach verlief unser Gespräch anders und seit dem krempeln wir unser Leben um und ändern viele Dinge. Innerlich, äußerlich, allgemein, im Detail.

Monsieur mag es nicht, wenn wir persönliche Details preisgeben, daher lasse ich es an der Stelle offen.

Das ist auch der Grund, warum ich erst einmal alle Blogeinträge offline  nahm und sie nach und nach, oder auch nicht, wieder online stelle, je nach Beurteilung.

Vieles aus unserem Leben fliegt raus, manches wird ersetzt, anderes hinterlässt eine Lücke, aber keine als Platzhalter, sondern eine schöne freie Fläche, damit das Auge darüber schweifen und entspannen kann.

Meine Scheinriesensklavin ist noch so ein Ding.

Meine innere Sklavin ist ein Teil von mir, aber ein anderer, als den den ich bisher sah. Meine innere Sklavin ist ein verspieltes Wesen, eher ein kleiner Kobolt und kein Paragraphenreiter, der darauf achtet, ob auch alles genau eingehalten wird. Das entstand eher, als mein Ex-Ehedom mich zunehmend verletzte durch Missachtung und man lediglich daran messen konnte, ob man noch Aufmerksamkeit bekommen würde.

Meine innere Sklavin, auch das hat mir Monsieur nach und nach gezeigt, braucht Liebe und Wärme, Zuneigung und Nähe. Nicht durch Regeln und Gehorsam, sondern als Grundvoraussetzung und darauf baut man dann auf! Als Grundgerüst und erst dann kann man doch, durch das dadurch gewonnene Vertrauen, Regeln und Gehorsam einsetzen. Soweit sind wir im Moment nicht, weil wir beide noch keine Wohlfühlphase haben, sondern noch im Aufbau sind und zueinander finden müssen. Uns selber finden müssen und zueinander finden müssen.

Ich muss vor allem auch zu meiner Stärke finden und sie nicht verleugnen. Wenn ich stark bin, kann ich meinen Herrn auch besser unterstützen. Wie kann eine starke Sklavin, ihrem Herrn, unterstützen und helfen? Das ist grenzenlos, wenn er sie ebenso fordert und stützt. Ein Perpetuum mobile.