Montag, 28. Oktober 2019

Mein Platz




Heute war ein wirklich schöner Tag :)

Er begann schon schön!

Ich wurde geweckt, grummelte, murmelte und hatte *zack* schon was in mir und wenn man mit einem wirklich guten Orgasmus in den Tag startet, kann es nur schön werden.

Dann kümmerte ich mich um das Frühstück und hinterher durfte ich raus. Er fuhr in eine mir fremde Stadt, setzte mich quasi in der Innenstadt aus und ging arbeiten.

Ich fand unter anderem einen schönen Buchladen und kaufte ein Buch, was ich schon 5 Jahre auf dem Schirm hatte (siehe Bild) und bekam keinen Ärger :)

Dann sammelte er mich wieder ein und wir fuhren etwas essen und ich ging ein wenig shoppen. Er sammelte mich abermals ein und wir fuhren zurück.

Zuhause, als alles verstaut war, setzte ich mich auf meinen Platz, (siehe Foto) schaute einen Film und wurde prompt mit einem Brot belohnt, welches in kleine Happen geschnitten war und von ihm gefüttert wurde und mich sehr freute. Er setzte sich zu mir und ich genieße seine Nähe sehr. Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein.

Mein Bodenkissen ist genial! Es ist mega bequem! Man kann sich einkuscheln, anlehnen und auch lümmeln, was auf dem Boden ohne eher schwierig ist und wenn man mag, kann man sich hinlegen und den Kopf auf eine der Lehnen ablegen. Perfekt für Sklavinnen in Bodenhaltung!

Im Moment sitze ich in meiner Ecke zum Schreiben, in einem Sessel und es fühlt sich falsch, nicht so schön, nicht so gut an, aber hier habe ich alles an einer Stelle und gleich gehe ich wieder auf meinen Platz :)


Enden wird mein Tag wahrscheinlich in Ledermanschetten, mit einer Kette am Fuß, vielleicht, wie vergangene Nacht mit einer Kette die am Bett befestigt ist und durch beide Fußmanschetten läuft. Meine Hände waren mit einem Doppelkarabiner befestigt und vorher hätte ich angenommen, es sei unbequem, allerdings störte es mich gar nicht. Ich schlief wie ein Stein, bis ich geweckt wurde und getröstet, mit einem schönem Orgasmus und somit guten Start in den Tag :)


Donnerstag, 10. Oktober 2019

Gehorchen nervt!

Heute war ich muffig, weil ich eine Aufgabe bekam, die ich nicht machen wollte und dann sagte ich, ich würde es nicht machen.
Er war arbeiten, ich zuhause und dann brodelt es in mir: ich will es wirklich nicht tun, ich habe keine Lust darauf, aber Lust ist egal, wenn man Sklavin ist, aber er behandelt mich dauernd nicht wie eine Sklavin, also muss ich es auch nicht tun?

Das ist der Punkt!

Ich kann mich nicht nicht wie eine Sklavin verhalten, weil ich eine bin und ich habe es mal wieder nicht ausgehalten, nicht durchgehalten, mich nicht daran zu halten, weil das schlechte Gefühl was ich bekomme, wenn ich mich nicht an etwas halte, nicht ertrage und mir bisher dann das, was ich zu tun habe, leichter fällt, als dieses miese scheiß Gefühl!

Aber es nervt, nervt, nervt!

Ab und an sagt dann jemand im SMC oder sonst wo, wie brav ich bin und wie gut erzogen, aber das stimmt nicht!

Das ist keine Erziehung, das bin ich! So bin ich! So ist meine innere Sklavin!

Sie duldet keine Verweigerung usw.

Erziehung bekomme ich im Moment zB keine. Ich weiß was sich gehört und versuche mich daran zu halten.

Ich sollte einen inneren Herrn haben, der mir ins Ohr flüstert, was mein Herr erwartet, sich wünscht, sich vorstellt, wenn mein echter Herr nicht da ist, oder nicht reden kann, oder oder oder, aber die Wahrheit ist, da mein Herr mir so gut wie nie sagt, was er sich wünscht, vorstellt, haben will, habe ich lediglich eine innere Sklavin, die eine gewisse Ahnung, eine gewisse Vorstellung davon hat, was sich ein Herr wünschen, vorstellen und haben möchte.

Dennoch beschwert sich dann mein Herr, ich würde die falschen Dingen tun.

Korrigieren tut er nicht, er sagt dauernd was falsch ist, nicht was richtig ist und so soll ich dann einen inneren Herrn haben, der mir vorsagt was richtig ist?

Funktioniert nicht.

Also habe ich weiterhin meine innere Sklavin die scheinbar vieles falsch macht, obwohl sie sich an die Regeln und Anordnungen usw hält.

Ziemlich frustrierend.

Aber ich halte daran fest, versuche es, gebe mir Mühe, zum Scheitern verurteilt.

Vielleicht habe ich ja mal einen Glückstreffer.

Ich kann nicht ohne DS, ohne TPE, auch wenn es manchmal ein Alleingang ist...


Die Lust meines Herrn






Die Lust meines Herrn ist wie ein Sog.

Kleinste Impulse genügen mir bereits, und sei es nur ein leises Stöhnen seinerseits, wenn er mich fingert, so pusht es mich direkt in seinen Strudel, reißt mich mit und ich will ihm meine Lust schenken, so sehr wie er sie verdient hat, noch mehr geben, ihn auch mitreißen und ihn auch so weit von seinen Kopfgedanken los bekommen, so dass wir gemeinsam einfach nur noch fühlen, nicht mehr denken, nur noch Lust sind und hemmungslos und einem alles andere scheiß egal wird.

Kennt ihr das?
Wenn einem wirklich vor Geilheit alles egal wird?
Wenn einem egal ist wo man ist, wer da ist, ob es moralisch ok ist, Hauptsache es treibt einen weiter, Hauptsache es macht einen an und die Welt um einen herum verschwindet?

Genau dieser Punkt, bei dem einem alles andere vollkommen egal ist, dieser Punkt ist die pure Essenz des Lebens!

Wenn man ihn einmal erreicht hat, will man immer wieder dahin, aber leider ist das nicht so einfach möglich.

Ich schweife ab, ich soll über die Lust meines Herrn schreiben.

Die Lust meines Herrn treibt mich an, reißt mich mit, lässt mich ehrgeizig werden, weil ich ihm alles geben will, weil ich ihm alles zeigen will, weil ich in seinen Augen vollkommen sein will und weil ich vollkommen besessen werden möchte.

Wenn er fester in meine Haare packt, fester zustößt, nicht mehr darauf achtet, ob es mir zu sehr weh tut, wie es mir dabei geht, angespornt von meinen Schmerzenslauten und seiner Macht über mich, was kann man mehr geben? Was kann man mehr wollen?
Ich liebe seinen Willen, ich liebe es, wenn er nicht auf mich achtet, nur seinem Willen, seiner Lust folgt und ich nur das Werkzeug dafür bin, nur das Ding, das ihm seine Lust ermöglicht, dann gehe ich vollkommen auf und will ihm noch mehr geben, es gibt da keine Grenze, eher schaukelt man sich gegenseitig hoch und erreicht, den oben beschriebenen, unbeschreiblichen, diesen einzigartig vollkommenen Moment, der alles rechtfertigt, alles ermöglicht und so wertvoll ist, der einen verbindet, wie sonst nichts und ...

... man ich schweife wieder ab, man sollte mir nicht im notgeilen Zustand solche Aufgaben geben...

Wobei, eigentlich ist doch alles schon gesagt? Was fehlt?

Die Lust meines Herrn ist ein Sprungbrett für uns beide, hebt uns in den Himmel, in andere Dimensionen und immer weiter, höher, bis? Ja bis? Ich glaube, da gibt es keine Grenze, keine Einschränkung, man kann kreativ sein, neue Dinge ausprobieren, neue Sachen erleben, es gibt immer Möglichkeiten, wenn man will :)

Maaaan, was bin ich froh, wenn er später zurück ist und hoffentlich ebenso dringend einen guten Orgasmus braucht wie ich und ein wenig Zeit und Mühe investiert, wobei meine Lunte heute schon brennt und nicht lange brauchen wird...