Donnerstag, 10. Oktober 2019

Die Lust meines Herrn






Die Lust meines Herrn ist wie ein Sog.

Kleinste Impulse genügen mir bereits, und sei es nur ein leises Stöhnen seinerseits, wenn er mich fingert, so pusht es mich direkt in seinen Strudel, reißt mich mit und ich will ihm meine Lust schenken, so sehr wie er sie verdient hat, noch mehr geben, ihn auch mitreißen und ihn auch so weit von seinen Kopfgedanken los bekommen, so dass wir gemeinsam einfach nur noch fühlen, nicht mehr denken, nur noch Lust sind und hemmungslos und einem alles andere scheiß egal wird.

Kennt ihr das?
Wenn einem wirklich vor Geilheit alles egal wird?
Wenn einem egal ist wo man ist, wer da ist, ob es moralisch ok ist, Hauptsache es treibt einen weiter, Hauptsache es macht einen an und die Welt um einen herum verschwindet?

Genau dieser Punkt, bei dem einem alles andere vollkommen egal ist, dieser Punkt ist die pure Essenz des Lebens!

Wenn man ihn einmal erreicht hat, will man immer wieder dahin, aber leider ist das nicht so einfach möglich.

Ich schweife ab, ich soll über die Lust meines Herrn schreiben.

Die Lust meines Herrn treibt mich an, reißt mich mit, lässt mich ehrgeizig werden, weil ich ihm alles geben will, weil ich ihm alles zeigen will, weil ich in seinen Augen vollkommen sein will und weil ich vollkommen besessen werden möchte.

Wenn er fester in meine Haare packt, fester zustößt, nicht mehr darauf achtet, ob es mir zu sehr weh tut, wie es mir dabei geht, angespornt von meinen Schmerzenslauten und seiner Macht über mich, was kann man mehr geben? Was kann man mehr wollen?
Ich liebe seinen Willen, ich liebe es, wenn er nicht auf mich achtet, nur seinem Willen, seiner Lust folgt und ich nur das Werkzeug dafür bin, nur das Ding, das ihm seine Lust ermöglicht, dann gehe ich vollkommen auf und will ihm noch mehr geben, es gibt da keine Grenze, eher schaukelt man sich gegenseitig hoch und erreicht, den oben beschriebenen, unbeschreiblichen, diesen einzigartig vollkommenen Moment, der alles rechtfertigt, alles ermöglicht und so wertvoll ist, der einen verbindet, wie sonst nichts und ...

... man ich schweife wieder ab, man sollte mir nicht im notgeilen Zustand solche Aufgaben geben...

Wobei, eigentlich ist doch alles schon gesagt? Was fehlt?

Die Lust meines Herrn ist ein Sprungbrett für uns beide, hebt uns in den Himmel, in andere Dimensionen und immer weiter, höher, bis? Ja bis? Ich glaube, da gibt es keine Grenze, keine Einschränkung, man kann kreativ sein, neue Dinge ausprobieren, neue Sachen erleben, es gibt immer Möglichkeiten, wenn man will :)

Maaaan, was bin ich froh, wenn er später zurück ist und hoffentlich ebenso dringend einen guten Orgasmus braucht wie ich und ein wenig Zeit und Mühe investiert, wobei meine Lunte heute schon brennt und nicht lange brauchen wird...



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