Spielen am Tisch

 Noch immer keine Leine zurück im Auto, was zeigt, dass es mir wichtiger ist, als Monsieur und von daher von mir akzeptiert werden muss. 

Heute haben wir gespielt und dann fällt mir immer auf, wie selten ich wirklich am Tisch sitze. Es ist  dann ein seltsames Gefühl, weil die Perspektive „nicht stimmt“ und das freut mich. 



Als Ausgleich bekam ich die dicken Ledermanschetten um meine Knöchel mit Vorhängeschloss. Ich schaue später, ob ich ein altes Bild davon finde und weil die Schlösser recht tief hängen, klappern sie nicht nur einfach herum, sondern klatschen immer etwas auf den Boden, bei jedem Schritt, also gehe ich lieber auf Zehenspitzen. 

Immerhin ein Foto vom Arm gefunden…


Gestern hatten wir einen tolles Ausflug gemacht, heute waren wir dementsprechend müde und träge, daher brachte ich Monsieur Kaffee ans Bett und wir verweilten dort noch,  ein bisschen lesend. 

Ich weiß häufig nicht, ob ich mich einfach so gut Sklavin integriert habe und daher kaum DS spüre, oder ob es wirklich so wenig ist. Ich weiß nicht, ob ich so viel mehr möchte und brauche, oder es für andere bereits genug wäre. 

In mir steckt so so so so so so so viel mehr! Ich bin sehr unterfordert und von meiner Selbstständigkeit überlastet. 

Ich schrieb meinen Profiltext im SMC um und dabei kam mir in den Sinn, wie ruhig und entspannt ich werde, wenn ich wirklich fremdbestimmt leben darf. Wie alles von mir abfällt, ich innerlich ruhig werde und vollkommen darin aufgehe. Dass ich kaum kommunizieren möchte, sondern stumm folgen. 

Und wie sehr mir das fehlt. 

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