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Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

Weisheit Besonnenheit Mut Gerechtigkeit

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Herrschaft ist vor allem Herrschaft über sich selbst. Nur wer sich selbst beherrscht, wer Macht über sich selbst hat, kann überhaupt Macht über andere haben. Nun ist niemand frei von Schwächen; gerade Wut oder Angst können dazu führen, dass man die Herrschaft über sich selbst verliert – man handelt oder reagiert unbeherrscht. Niemand kann sich davon freisprechen, solche Momente zu erfahren. Nicht der Mangel an Schwächen macht Stärke aus, sondern der Umgang mit ihnen. Erst dort zeigt sich die Herrschaft über sich selbst, im Umgang mit den eigenen Schwächen. Die alten Stoiker haben viel über diese Selbstbeherrschung nachgedacht – auch und gerade darüber, was im eigenen Machtbereich liegt. In der Erkenntnis über die eigenen Grenzen liegt das eigentliche Freiheitspotenzial. Was kann ich beeinflussen, was liegt nicht im Bereich meiner Einflussnahme? Die Aufklärung über die Beherrschung der eigenen Affekte und ihre Einordnung – darin liegt die Leistung der antiken Stoa. Und sie gibt uns Tuge...

Utopisches Wunschleben

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Ich finde es ziemlich schwer, ein Leben zu beschreiben, das unabhängig von der realistischen Umsetzung ist, und verbiete mir normalerweise solche Gedanken, da es eher unglücklich machen kann. Jedoch gibt es immer mehr Thesen, dass man es zum Visualisieren braucht, damit es überhaupt real werden kann. Dafür darf es schön surreal sein, solange man es sich wirklich wünscht und so leben möchte. Da ich, seit ich 19 bin, meine innere Sklavin entdeckt habe und sie als meinen Kern ansehe, baut sich natürlich alles um sie herum auf. Meine Kinder sind aus dem Haus, wir haben regelmäßigen Kontakt, und auch das finde ich schön. Ich liebe sie, habe sie gerne um mich herum. Nun aber wieder Zeit für mich alleine zu haben, ist wahrer Luxus, wie jedes Elternteil wohl weiß. Es beruhigt mich, dass sie mir alles erzählen können und ich ihnen jederzeit bei allem helfe, sie jedoch dennoch selbstständig und stolz in die Welt hinausreisen. Meine innere Sklavin ist ein Teil von mir, den ich nicht abgrenze, son...

Frohe Weihnachten, frohes neues Jahr

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Nachträglich frohe Weihnachten! Ich hoffe, ihr habt die Festtage bisher gut überstanden und rutscht satt, zufrieden und halbwegs entspannt ins neue Jahr hinein. Ich vermute, dass dieser Text heute etwas länger wird oder vielleicht sogar ein Zweiteiler. Das weiß ich selbst noch nicht. Deshalb vorab ein paar kurze Infos für die lesefaulen Menschen unter euch: Nein, wenn hier zwischendurch nichts mehr steht, bedeutet das nicht, dass wir uns getrennt haben. Und nein, es heißt auch nicht zwangsläufig, dass nichts mehr läuft. Es bedeutet schlicht, dass ich keine Lust, keine Muse, keine Zeit oder keine Laune hatte, einen Eintrag zu verfassen. Unsere Feiertage sind, wie bei vielen anderen auch, mit Familientreffen und diversen Verpflichtungen verbunden. Dazu kommt der ganz normale Vorweihnachtsstress. Und vieles hängt schlicht von Monsieur ab. Ach, nur am Rande, weil wir es so schön finden und ich nicht weiß, ob das allgemein bekannt ist: Wir fahren gern kurz vor Weihnachten oder sogar direkt ...