Donnerstag, 17. Januar 2019

In Ketten kochen

Gestern hatte ich etwas Streit mit meinem Besitzer, weil ich vom Tag überfordert war. Viel erledigen in der Außenwelt tut mir nie wirklich gut, zumal es ohne ihn war.

Weil er abends nicht bei mir sein konnte, eskalierte es leider sehr schnell und ich verweigerte mein Abendritual, mein Morgenritual und mein Mantra und verletzte und verärgerte ihn leider damit.

Als ich dann heute bei ihm war, vertraute er mir nicht, als er kurz zum Friseur ging und kettete mich an.






Ich hatte ihn wenigstens dazu überredet bekommen, mich in der Küche anzuketten, so dass ich für uns kochen konnte.

Es gab eine Jäger-Maultaschen-Pfanne, dazu Salat.







Es schmeckte wirklich lecker und er bereute seine Entscheidung nicht, mich nicht im Bett, sondern in der Küche gelassen zu haben.



Später bekam ich leider noch eine Strafe. Für jedes Ritual und das Mantra je fünf mit der Gerte, also 15 Hiebe.

Er ist ein guter Herr und schlug nicht sehr hart zu und machte es so, dass ich es gut ertragen konnte.

Es war mit das erste mal das er mich rein als Strafe schlug. Sonst immer aus Lustgewinn, auch gerne härter, länger und mehr, aber als Strafe?
Interessant war sein Kommentar hinterher. Er habe es nicht als Lustgewinn empfunden.

Wenn er mich aus Lust schlägt ergibt es wenigstens einen schönen Sinn für mich, obwohl ich kein Stück maso bin, aber als Strafe, mit dem Wissen, er hat auch keinen wirklichen Spaß, ist es eine doppelte Strafe.


Wieder um eine Erfahrung reicher und um etwas Vertrauen bereichert.





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