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Buchladen voller Weisheit

 Im Moment stand so viel Arbeit an, weil das letzte Kind ausgezogen ist, ein Kind zum Studieren weit weg zieht und wir die Chance nutzen und renovieren, so dass ich die meiste Zeit nicht wußte und weiß wo mir der Kopf steht, also nahm Monsieur mich mit in meine alte Wahlheimat. Das letzte Kind hatte viel Zeug im Zimmer gelassen und gesagt, dass es weg kann und beim Durchsehen traten so allerhand Schätze ans Licht. Alte Erinnerungen und sogar noch Gutscheine, die über fünf Jahre alt waren, von einer Buchhandlung. Also rief ich dort an, ob sie noch gültig sind und siehe da, ich könne ruhig damit noch rum kommen! Gesagt, getan und somit nutzte ich meinen Wahlheimaturlaub und spazierte in die Buchhandlung und sah mich um. Eines der Probleme, warum ich allgemein gerade nicht mehr so oft in Buchhandlungen ging ist, dass ich kaum zum Lesen kam und so ungemein viele Bücher habe, die ich noch lesen muss, so dass ich nicht wirklich Lust habe, mir neue anzuschaffen. Ein anderes Problem ist, d...

Laufen lernen, bevor man rennt

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  Laufen lernen, bevor man rennen kann, bevor man rennen sollte, war noch nie so mein Ding, eher renne ich und fliege ich auf die Fresse und stehe wieder auf und versuche es eben nochmal! Im BDSM Bereich funktioniert das nicht so gut, weil man zwingend aufbauen muss. Vertrauen aufbauen. Regeln aufeinander aufbauen. Eine Basis erschaffen. Alles baut aufeinander auf und wenn man etwas auslässt, rächt sich das später wieder. Deshalb hatte und habe ich immer Verständnis, wenn Monsieur langsam war, langsam ist und nicht von heute auf morgen einen Turbo anschmeißt und sonst was an Regeln auf mich niederregnen lässt, sondern lieber eine Kleinigkeit nach der anderen ändern möchte. Blöd ist es, wenn ich davon nichts spüre und nichts bemerke. Diese Diskussion hatten wir nun mehrere Abende hintereinander. Früher, als wir nicht zusammen lebten, hatten wir auf der Heimfahrt eine Manöverkritik. Jeder sagte was ihm gefiel, was weniger, auf eine humorvolle Art und wir konnten gemeinsam lachen und ...

Naiv? Nein Hoffnungsvoll!

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 Manche halten mich für dumm, dabei ist, glaube ich, naiv das Wort, was sie suchen, jedenfalls halte ich es für passender, denn dumm bin ich wirklich nicht. Auch wurde ich schon öfter gefragt, warum ich mir ausgerechnet Monsieur damals ausgesucht habe, denn eine Auswahl hatte ich und anfangs fragte ich mich, wie ich denn da entscheiden soll und dauernd fragte ich: "Woran soll ich denn den Richtigen erkennen?!?" Ich musste ehrlich gesagt täglich über hundert Antworten schreiben und man verfällt dann schnell dazu kurzzeilig zu werden, geradezu einwörtig und schnell dem nächsten Dom zu antworten, außer wenn da so ein Philou schrieb und noch so ein, zwei andere Herren.  Daran erkennt man es. Man schrieb ihnen gerne, nimmt sich extra Zeit und schaut im überlaufendem Postfach, ob ER geantwortet hat, wobei der Rest chronologisch abgearbeitet wird. Was war besonders an ihm, warum stach er heraus? Seine Redegewandtheit, seine charmante Art, dass er nicht Mainstream war und sich nicht ...

Ich möchte geben

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  Dieses Bild habe ich vor sehr vielen Jahren gemacht.  Vor hmm vielleicht 15?  Ich weiß es nicht mehr genau. Eigentlich wollte ich ein Gefühl verbildlichen. Meine innere Sklavin, die vorhanden ist, kein Halsband tragen darf und herrenlos ist. Das leere Halsband, das vorhanden ist, aber keine Sklavin zum Tragen haben darf. Verwelkende Tulpen, für eine verronnene Zeit.  Ähnlich geht es mir wieder, aus ähnlichen und doch ganz anderen Gründen und da kam mir wieder dieses Bild in den Sinn, nach so vielen Jahren. Ich mag und ich hasse das Bild. Um genau zu sein dachte ich mir: "Nun hat er mir wieder eine Tinte geschenkt und ich werde sie wieder kaum, oder gar nicht benutzen, weil es keinen Grund gibt, weil ich so gut wie nichts per Hand schreibe, dabei hatten wir mal im Sinn, dass ich täglich ein Mantra schreibe, aber das Mantra wurde abgeschafft, weil es ihn traurig stimmte, weil er dem Mantra nicht gerecht wurde und statt daran zu arbeiten, dass man wieder in eine Art E...

Kirschblüten und 8 haben

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 Schön daran, wenn man Haustiere hat ist, dass man öfter in gewissen Geschäften unterwegs ist. Bei der Gelegenheit entdeckte ich dieses wunderschöne Kirschblüten Halsband von Max&Molly und hatte mich total verliebt! Kirschblüten sind allgemein so ein schönes Thema. Beim meiner Abendroutine fiel mir auf, dass endlich mal der Ring zum Talena Halsband passt! Oft ist leider der Ring von einem Hundehalsband poliert und es sieht nicht so schick aus, hier jedoch ergänzt es sich ganz wunderbar, wie ich finde. Öfter hörte ich, dass Nylon Halsbänder für den einen oder anderen Herrn ein Tabu sind und so gar nicht gehen. Gut, jeder hat einen anderen Geschmack und ich verstehe jeden, der lieber Metall und Leder bevorzugt. Bei mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich zu viel rot/schwarzes Leder sehe und mit den drei großen L´s (Lack/Leder/Latex) kann ich auch nicht viel anfangen.  Das Talena trage ich 24/7 mit Ring und ab und an legt mir Monsieur, als Ergänzung, wenn er es für ang...

Die kleinen Dinge

 Ich wiederhole mich hier stetig und dauernd, so auch diesmal. Was soll’s… Man muss die kleinen Dinge sehen.  Monsieur hat mir heute wieder ein Buch geschenkt. Einfach so, weil ich gezögert hatte es zu kaufen, weil ich es mir verkneifen wollte und er es ahnte.  Natürlich habe ich mich bedankt.  Aber es ist mehr als ein Buch.  Es ist eine liebevolle Geste.  Wir leben in einer kleinen Bibliothek, umgeben von Hunderten Büchern und es ist dieses eine Buch, was zu mir spricht, wie er sagen würde, weshalb er es dann für mich kauft.  Auch wenn wir gerade schlecht schlecht miteinander sprechen können.  Wir nehmen uns etwas vor und setzen es mittlerweile überhaupt nicht mehr um. Früher gab es wenigstens noch Rohrkrepierer, die kurz zum Einsatz kamen, aber nun kommt es nicht einmal mehr dazu.  Wir reden über Optionen.  Das war’s.  Man könnte ja… Kürzlich hatte ich eine schöne Gestsltungsidee fürs Wohnzimmer. Der Gedanke kam mir, weil Monsieur...

In einer Blase

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 Bei mir passiert im Moment ungemein viel. Es gibt so Zeiträume, in denen herrscht Stillstand und dann gibt es wieder welche, in denen passiert auf minimal wenig Platz, erschreckend viel und jetzt gerade wachse ich in alle Richtungen. Gedanken sind so ungemein schnell und was daraus entstehen kann, ist vielseitig und vielschichtig, man selber weiß oft gar nicht wohin es geht. Ich bin selber ganz erschrocken, was manchmal in meinem Kopf passiert, wobei ich nicht festlegen möchte, ob es negativ oder positiv ist, denn die Grenzen verschwimmen und man kann es nicht auseinander halten. Meine Gedanken bilden dann aber auch immer einen Kreis, was ich wundervoll finde und von dem ich anfangs nichts ahne. Gestartet bin ich zum Beispiel bei der Frage, warum ich früher bei meinem Ehe-Dom, die Befehle oft nicht befolgen wollte und dass das ja nicht alleine mit mir zu tun haben konnte. Nur zur Erinnerung, ich lernte ihn Tage nach meinem 20. Geburtstag kennen und war noch recht unerfahren. Aus m...