Sonntag, 28. Juli 2019

Profiltext vom 28.07.19

Man sollte meinen, unter Gleichgesinnten auf Verständnis zu stoßen, indem sie die Lebenssichten und Regeln von anderen vielleicht nicht einmal verstehen, aber doch wenigstens respektieren.

Diesen Respekt bekommen andere von mir und ebenso fordere ich ihn für uns ein.

Wir leben TPE, und somit bin ich Eigentum, bin Besitz. Wenn mein Herr mir die Freiheit gestattet, mich mit anderen zu unterhalten, dann bedeutet es, dass er etwas, was nur ihm gehört, mit anderen  teilt, nämlich meine Aufmerksamkeit und Zeit.

Mein Herr brachte mir bei, dass Zeit eine wichtige und teure Ressource ist und umso wertvoller, wenn man sie mit jemand anderem verbringt und teilt. Ich kann nicht verlangen, dass andere ihm dafür danken, aber der Gedanke klingt schön. Wenn man sich von jemand anderem etwas ausleiht, gibt man es auch gerne zurück und bedankt sich dafür, jedoch ist es auf solchen Communities zur Selbstverständlichkeit geworden, seine Zeit wertlos, achtlos zu verplempern und nicht mehr daran zu denken, dass wir hier von einer endlichen Ressource sprechen.

Wenn mein Herr mich also für eine gewisse Zeit zu anderen Menschen läßt, ist es keine Selbstverständlichkeit, denn eigentlich steht ihm meine volle Aufmerksamkeit zu. Dies werde ich in Zukunft beim Umgang mit anderen mehr bedenken und den sinnlosen, wertlosen Gesprächsfluß unterbinden und abwägen, ob ich meine Zeit nicht besser benutzen sollte, indem ich etwas für meinen Herrn mache, den Fokus auf ihm habe und ihm die Aufmerksamkeit schenke, die er verdient hat.

Er gibt mir mein tägliches Essen und Trinken, er geleitet mich durch den Alltag, er schenkt mir meine Welt, in der ich mich aufhalten darf, die er gestaltet, beschützt und einschränkt, denn nur durch Grenzen kann ich die grenzenlose Freiheit vollkommen spüren und genießen. Mein Fuß ohne Kette, mein Halsband ohne Leine sind nutzlos, nackt und schutzlos, umso wichtiger sind die Bänder, die mich an ihn binden, vor allem mental. 

Für all das hat er nicht nur meine bloße Zeit verdient, und meinen Fokus und Aufmerksamkeit, sondern alles, was ich ihm geben kann. Meine Hingabe, meine Mühe und Sorge, meine Gedanken und Seele, einfach alles, was ihm beliebt und wonach ihn gelüstet und dies voller Elan und ohne zu zögern.

Da ich mich ihm schenkte, mit allen Konsequenzen, bestimmt er auch die Regeln und den Umgang. Er teilt nicht gerne, also werde ich weder verliehen noch vorgeführt. 
Er ist gerne exklusiv, also bekommt nur er meine Demut und Hingabe geschenkt.
Er ist meine Welt und wer ihn nicht respektiert, braucht sich bei mir nicht zu melden. Wer seine Regeln missachtet, missachtet ebenso unsere Beziehung und mit solchen Menschen möchte ich nichts zu tun haben.

Respekt und Offenheit sind immer eine gute Umgangsform und von uns höchst geschätzt :)

Gewisse Dinge stehen keinem anderen zu, nur meinem Herrn, und deshalb antworte ich in Zukunft ggf nicht und investiere meine Zeit lieber in nützliche Dinge :)

Wer mich jedoch höflich anspricht, wird immer eine Antwort erhalten.

In diesem Sinne, eine schöne Zeit noch, habt Spaß und viel Erfolg :)




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