Freitag, 10. Januar 2020

Manöverkritik

Als wir noch nicht zusammen lebten, hatten wir immer auf dem Heimweg eine Manöverkritik. Wir durchsprachen unser Treffen, was gut war, was verbesserungswürdig und vor allem, wir lachten sehr viel, denn wenn man manches mit etwas Abstand betrachtet, erscheint es unweigerlich komisch.

Gestern Abend hatten wir ähnliches. Ich kniete auf dem Fake-Fell vor dem Bett und mein Herr saß auf dem Bett und wir diskutierten, rollten und wälzten Probleme, suchten Lösungen, andere Blickwinkel.


Es ist schwierig. Sein Job ist sehr anspruchsvoll und er fühlt sich oft nicht gesehen, was aus meiner Sicht nicht stimmt. Ich sehe es, versuche ihn zu unterstützen, aber wir sind so unterschiedlich, dass wir uns gegenseitig nicht gesehen, jedoch missverstanden fühlen. Also scheinen es Grundlegende Dinge zu sein.

Mir fehlt es, Dinge delegiert zu bekommen, so dass ich sinnvolle Aufgaben bekomme und mir nicht mühsam welche suchen muss, die dann nicht einmal sind, was er sich gewünscht hätte.

Ihm fällt es schwer, Dinge zu delegieren.
Wir haben also noch viel zu lernen, wie es wohl in jeder Beziehung eben ist.

Auch betonte ich abermals, wie sehr mir Dinge fehlen, die ich nicht nennen kann, da sie sonst wirkungslos sind. Jemand beschrieb es mal, wie sich selber zu kitzeln. Es funktioniert einfach nicht, wenn ich sagen würde, was ich gerne mal erleben würde, denn dann wäre er ein Wunscherfüller und das geht gegen meinen Fetisch, nämlich seinen Willen.

Das hat zur Folge, er kann theoretisch alles machen, so lange es für mich spürbar sein Wille ist, finde ich es geil! Aber wenn ich sagen würde: "Oh ich möchte gerne dies und das mal machen!" und er setzte es um, ist es für mich wirkungslos, egal, unwichtig, reizlos.

Ich hasse Knebel, als Beispiel, aber wenn er mit einem ankommen würde und sagen würde: "Wir machen das heute einfach mal!" würde ich nicht jubeln, eher würde ich mich sträuben, hingegen aber trotz allem geil werden dabei. Umso schwieriger ist es, wenn er das schöne Spielzeug nicht benutzt, man aber große Sehnsüchte hat.


Heute hingegen war ein schöner Tag :)

Wir waren Bücher shoppen und ich fand ganz tolle! Danach etwas essen und fürs Wochenende einkaufen und dann befahl mein Herr mir, ich solle mich nackelig machen und aufs Kniekissen legen. Er mag es im Moment, wenn ich mich darauf knie, dann vornüber beuge, über den Rand des Kissens und so meinen Arsch raus recke.









Er testete sein neues Spielzeug an mir und wir mussten furchtbar lachen. Je nachdem wie man schlägt, knallt es sehr laut, tut dennoch nicht weh, oder ist leise und schmerzt umso deutlicher.

Schnell befand er, er würde sie nicht oft benutzten, da sie zwar schön aussieht, aber nicht so sein Ding ist.

Offen gesagt, wir haben ja auch genug andere und er benutzt schon immer die gleichen paar Stück und die auch gerne und gekonnt.
Ich bin nicht maso, mich interessiert es wenig womit er schlägt. Schmerz ist für mich Schmerz und womit er mir diesen Schmerz zufügt ist dann eher sein Thema, ich bin fürs ertragen, stöhnen und jammern zuständig :)


Danach zeigte er mir den Unterschied, vom Gummi überzogenem Rohrstock und dem schwarzen Rohrstock, denn in einem Eintrag schrieb ich, er benutzte den Gummi überzogenen Rohrstock, weil er eben schwarz war und ich annahm, die Farbe käme von Gummi, aber der wirklich mit Gummi überzogene Rohrstock ist das was ich Zwiebel nenne, weil der Griff gezwirbelt ist. Also führte er mir sehr ausdrucksstark vor, auf meinem Hintern, was der Unterschied ist. Fazit: Zwiebel tut weh, aber er hält sie mir vor Augen und sagt: "Siehst Du, das war der mit Gummi!" und den schwarzen Rohrstock zieht er mir ein paar mal über den Arsch, tut ebenso weh, aber er hält mir den dünneren schwarzen vor die Nase und sagt: "Siehst Du, das war der dünne Rohrstock ohne Gummi!"

Also nochmal in Kurzform: beide tun weh!

Dann ging er kurz weg, holte etwas und als er zurück kam, war ich nicht mehr auf dem Kniekissen, sondern auf dem Sofa und er zerrte mich an den Haaren runter und ich erklärte vor Schmerzen jammmernd, dass ich im Moment ja keine offiziellen Regeln habe und deshalb aufs Sofa kann. Dann gab er mir doch ein paar Regeln an die Hand. Kein Sofa für mich. Kein Stuhl für mich. Meine Ecke nur noch, wenn ich frage, denn ich sei zu frech und müsse mal wieder begreifen, dass sie nicht selbstverständlich ist und ich fragte: "Ernsthaft? Wegen MEINER Ecke muss ich fragen?" Jaa, war eine reine Provokation, aber eine lustige, denn dann verlangte er, ich solle sagen: "Danke, dass ich eine Ecke haben darf, mein Herr" oder so ähnlich und ich bekam einen spontanen Lachanfall. Ich konnte es ehrlich nicht sagen! Statt dessen musste ich nur immer schlimmer lachen und auch noch blöde Witze reißen, wie z.B. "Bitteschön, gern geschehen." zu sagen und hinterher bekam ich jedes mal was auf den Arsch oder die Innenseite der Oberschenkel und Himmel, DAS tat weh und ich konnte trotzdem nicht aufhören. Schrecklich... irgendwann gab ich es zu, aber komplett aussprechen bekam ich dennoch nicht hin.

Dann musste mein Herr noch etwas arbeiten und ich sollte ihm ein paar heiße BDSMlr Bilder schicken, leider wurde ich dabei ungemein geil und so schleppte er mich ins Schlafzimmer und ließ mich schnell auf seiner Hand kommen, benutzte mich dann und schlug mir meine Pussy immer wieder. Ich fragte mich ernsthaft dabei, ob er es früher in seinem Profil hatte? Ob er es mal erwähnt hatte? Ob ich mich dann auf ihn eingelassen hätte? Ob ich es wohl verdrängt habe?

Ich liege auf dem Bauch, meinen Arsch hoch gestreckt, er schlägt mich mal mit der flachen Hand auf meine Pussy, mal mit dem Slapper, dann wimmere ich, es tut weh, mal etwas mehr, mal ganz doll und plötzlich streichelt er mich, sagt mir, wie schön weich und warm es sich anfühlt, ich solle ruhig hinfühlen, dann nimmt er wieder den Slapper und schlägt drauf, gerade wenn ich denke, ich mag nicht mehr, steckt er mir seinen Schwanz rein und mein Stöhnen vom Schmerz verändert sich und wird lustvoller, wird dunkler und kehliger, zack zieht er ihn raus und ich spüre wieder seine Hand, ein Klatschen und der Schmerz folgt unvermittelt. Ich stöhne erschrocken auf, mal lauter, mal leiser, je nachdem wie er schlägt. Seine Hand tut mehr weh, als der Slapper, mit dem schlägt er vorsichtiger und so ersehne ich ihn fast und immer wieder dazwischen seine Stimme in meinem Ohr, die betont was er spürt, damit ich es fühle und ja nicht versuche den Schmerz zu ignorieren und es wirkt, ich kann nicht wegdriften, bin voll dabei und hoffe, er würde bald genug haben und in mir kommen und sobald sein Schwanz in mir ist, bewege ich mich, gebe ich mir Mühe, damit es sich besonders gut für ihn anfühlt, damit er möglichst bald kommt und ich den Schmerz nicht mehr bekomme, sondern seine Löwenmilch, auf die ich mich bereits riesig freue, sie ist wie ein Geschenk und ich stehe total darauf!
Er stößt in mich, ich merke wie er kommt und freue mich, aber diese Freude wird direkt abgelöst durch meine Lust, denn sein Orgasmus feuert meine Geilheit an und ich bin so unbefriedigt und lüstern wie vorher und er merkt es, schenkt mir abermals seine Finger, stellt den Vibrator auf höchste Stufe und lässt mich beben, zittern, stöhnen, jammern, winseln und meinen Verstand irgendwo verschwinden, so dass ich nur noch Emotion und Geilheit bin. Er entzieht mir beides, es ist kein Unglück, es ist in Ordnung für mich, ich durfte vorher bereits kommen und möchte nicht zu gierig erscheinen und begnüge mich, im Hinterkopf die Hoffnung, er möge bald wieder Lust auf mich haben und ....




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