Sonntag, 12. Januar 2020

Ruhe kann so schön sein



Wir hatten heute den ersten ruhigen Tag seit längerem und er tat gut :)

Gemütliches Frühstück mit einem Hörbuch und netten Themen, danach ein wenig herum hängen, Seele baumeln lassen, einfach mal sein, anschließend eine gute Runde Yoga und ich bereitete das Essen vor, heute gab es Wraps mit viel Gemüse, etwas Fleisch und interessanten Soßen :)

In der Badewanne entspanntes lesen, ich liebe, liebe, liiiieeebe Bücher! Mein Herr hatte den Badezusatz ausgewählt und zwischendurch mit einer Zeitvorgabe bei mir vorbei gesehen, meinen Scheitel geküsst, meinen Kopf gehalten, mich gestreichelt und als diese Zeit abgelaufen war, wusch er mir zärtlich, massierend, einfühlsam die Haare. Heute gab es viel schönen Körperkonakt, viel traute Zweisamkeit und Einfühlsamkeit. Danach hingen wir einfach herum, lasen, fummelten am Handy, schauten Trailer und wenn man den ganzen Tag auf dem Boden sitzt, sich nicht gscheit hinlümmeln kann, wird es irgendwann so unbequem, als dass man mal nach Bodenkissen googelt, auf die man sich legen kann, vielleicht auch ein Nickerchen halten und während dessen wurde mir mal wieder bewusst, wie sehr ich Möbel nicht mehr benutzen möchte. Ich lag da, auf dem ungeeignetem Fake-Fell und genoss die Perspektive. Mein Herr neben mir auf dem Sofa, die Leine in der Hand, ich am Boden, perfekt, anders möchte ich es nicht mehr. Ich bin ganz deutlich und unmissverständlich unter ihm, er ist über mir, nicht nur körperlich, sondern in allem, denn er ist mein Herr, er ist mein Sinn, meine Erfüllung.

In Gedanken durchforstete ich Möglichkeiten, die auch den Besuch nicht abschrecken würden, wie ich meine Ecke umgestalten könnte, ohne Sessel und dabei kam ich auf eine schöne Idee, stand auf und schnappte mir das Sitzkissen vom Poeng Stuhl, es ist nicht die einfache günstige Variante, sondern die etwas dickere, robustere mit Kopfkissen usw. und legte sie auf den Boden und siehe da, man kann sich wirklich gemütlich darauf legen! So flauschte ich mich zu den Füßen meines Herrn, genoß unterwürfig seine Nähe, meinen Platz, den Status. Großartig! Braucht es mehr?

Mehr brauche ich jedenfalls nicht, bis auf ein wenig Essen. Mein Herr zauberte diesmal und gab sich liebevoll Mühe, ich aß auf dem Tablett auf dem Boden und dachte so bei mir: "Wie schön wäre es, wenn es jeden Tag so sein könnte? Keine Möbel, immer Boden, klarer Status, klare Verhältnisse. Ein Träumchen." und strahlte vor mich hin

Ich hoffe sehr, dass mein Herr es ebenso genießen kann, leider sagt er wenig und so weiß ich es nicht genau, aber ich wünsche es mir ganz doll :)





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